TÜV SÜD Automotive GmbH Homologation Räder/Fahrwerk Daimlerstrasse 11 D - 85748 Garching Seite: 1 von 3 GUTACHTEN ZUR ERTEIL UNG EINES NACHTRAGS ZUR ABE 46218 366-0491-05-MURD/N4 Antragsteller: KROMAG Metallindustrie GmbH Abt. "KFZ-Räder" A-2552 Hirtenberg Art: Sonderrad 6 J X 15 H2 Typ: OPK Die in den Anlagen aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach erfolgter Umrüstung den heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das vorliegende Gutachten zur Erteilung eines Nachtrags zur ABE 46218 verliert seine Gültigkeit, wenn sich durch Umrüstung berührte Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen eintreten, die die Begutachtungspunkte beeinflussen. 0. Hinweise Die Stahl-Sonderräder sind mit 15 X 6J H2 gekennzeichnet. Es kommt ein neuer Hersteller hinzu. I. Übersicht Ausführung Ausführungsbezeichnung Loch- Mitten Ein- zul. zul. gültig kreis loch preß- Rad- Abroll ab Kennzeichnung Kennzeichnung (mm) / (mm) tiefe last umf. Fertig. Rad Zentrierring -zahl (mm) (kg) (mm) Datum OPKNB OPKN PCD 139.7 ohne 139,7/5 110 45 475 2144 38/05 OPKNB OPKN PCD 139.7 ohne 139,7/5 110 45 575 2040 38/05 OPKNS OPKN PCD 139.7 ohne 139,7/5 110 45 475 2144 38/05 OPKNS OPKN PCD 139.7 ohne 139,7/5 110 45 575 2040 38/05 I.1. Beschreibung der Sonderräder Antragsteller :KROMAG Metallindustrie GmbH Abt. "KFZ-Räder" A-2552 Hirtenberg Hersteller : KROMAG Metallindustrie GmbH Abt. "KFZ-Räder" A-2552 Hirtenberg Handelsmarke : Pharao Art der Räder :Stahlscheibenräder, Radscheibe und Felgenschüssel verschweißt Korrosionsschutz :Elektrophoretische Tauchlackierung Masse des Rades : ca. 10,7 kg I.2. Radanschluß siehe Anlage Akkreditiert unter DAR-Registriernummer KBA-P 00001-95 von der Akkreditierungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes, Bundesrepublik Deutschland. Gutachten 366-0491-05-MURD/N4 zur Erteilung eines Nachtrags zur ABE 46218 Fahrzeugteil: Sonderrad 6 J X 15 H2 Radtyp: OPK Antragsteller: KROMAG Metallindustrie GmbH Abt. "KFZ-Räder" Stand: 13.10.2009 _______________________________________________________________________________________________________________ Seite: 2 von 3 I.3. Kennzeichnung der Sonderräder An den Sonderrädern wird folgende Kennzeichnung an der Außen- bzw. Innenseite eingegossen bzw. eingeprägt, siehe Beispiel der Radausführung OPKNS: : Außenseite : Innenseite Radtyp : OPK : -- Radausführung : OPKN PCD 139.7 : -- Radgröße : 6 J X 15 H2 : -- Typzeichen : KBA 46218 : -- Einpreßtiefe : ET45 : -- Herstellungsdatum : Fertigungswoche und -jahr : -- z.B. 38.05 Weitere Kennzeichnung : DOTZ : -- Zusätzlich können an der Radinnenseite bzw. -außenseite verschiedene Kontrollzeichen angebracht sein. I.4. Verwendungsbereich Die Sonderräder sind für Personenkraftwagen und Geländefahrzeuge vorgesehen. II. Sonderradprüfung Sonderradprüfungen, s. Bericht-Nr. 366-0491-05-MURD/N4-TB der TÜV Automotive GmbH. III. Anbau- und Verwendungsprüfung: III.1. Anbauuntersuchung am Fahrzeug: Wenn die Auflagen und Hinweise in den Anlagen erfüllt sind, haben die Räder ausreichenden Abstand von Brems- und Fahrwerksteilen, und die Freigängigkeit der Reifen ist bei den im Straßenverkehr üblichen Bedingungen gewährleistet. III.2. Fahrversuche: Freigaben der Fahrzeughersteller über Felgengröße, Einpreßtiefe und Größen der Bereifung liegen teilweise nicht vor. Für die Verwendung der Sonderräder wurden Anbau-, Freigängigkeits und Handlingprüfungen durchgeführt. Der Untersuchungsumfang entspricht den Kriterien der Richtlinie für die Prüfung von Sonderrädern für Kfz und ihre Anhänger (BMV/StV 13/36.25.07-20.01 vom 25.11.1998, VkBl S. 1377), Punkt 4.6.8 Anbauprüfung, und des VdTÜV-Merkblattes Nr. 751 (Begutachtung von baulichen Veränderungen an M- und N-Fahrzeugen unter besonderer Berücksichtigung der Betriebsfestigkeit, Ausgabe 08.2008 Anhang I). Bei den durchgeführten Prüfungen ergaben sich im Vergleich zur serienmäßigen Ausrüstung der Fahrzeuge keine Beanstandungen. Kriterien des Fahrkomforts lagen der Beurteilung nicht zugrunde. Der Kraftstoffverbrauch mit den von der Serie abweichenden Rad/Reifen-Kombinationen wurde nicht gemessen. III.3. Fahrwerksfestigkeit: Die Spurverbreiterung wurde gemäß den "Richtlinien für die Prüfung von Sonderrädern für Kfz und ihre Anh. BMV/StV 13/36.25.07-20.01, VkBl S 1377" vom 25.11.1998" geprüft. IV. Zusammenfassung: Gegen die Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis nach §22 StVZO bestehen keine technischen Bedenken. Akkreditiert unter DAR-Registriernummer KBA-P 00001-95 von der Akkreditierungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes, Bundesrepublik Deutschland. Gutachten 366-0491-05-MURD/N4 zur Erteilung eines Nachtrags zur ABE 46218 Fahrzeugteil: Sonderrad 6 J X 15 H2 Radtyp: OPK Antragsteller: KROMAG Metallindustrie GmbH Abt. "KFZ-Räder" Stand: 13.10.2009 _______________________________________________________________________________________________________________ Seite: 3 von 3 Der Gutachteninhaber muß eine gleichmäßige und reihenweise Fertigung der Räder gewährleisten. Er hat darüberhinaus dafür zu sorgen, daß dieses Gutachten sowie dessen Anlagen durch Nachtrag ergänzt werden, wenn - sich am Sonderrad Änderungen in maßlicher, werkstofflicher oder fertigungstechnischer Hinsicht ergeben. - sich berührte Bau- und Betriebsvorschriften der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) bzw. hierzu ergangene Richtlinien und Anweisungen ändern. - ein Verwendungsbereich definiert ist und sich in diesem anbau-, freigängigkeits- oder fahrzeugfunktionsrelevante Daten ändern. V. Unterlagen und Anlagen: V.1. Verwendungsbereichsanlagen: Folgende Verwendungsbereiche in den bestehenden Anlagen werden aktualisiert und ggf. um neue Anlagen ergänzt: Anl Hersteller Ausführung ET erstellt am Allg. age Hinweise 1 KIA, LADA - VAZ, WOLGA OPKNB; OPKNB; OPKNS; 45 13.10.2009 liegt bei OPKNS V.2. Allgemeine Hinweise: siehe Anlage: Allgemeine Hinweise V.3. Technische Unterlagen: siehe Anlage: Technische Unterlagen Westphäling Sachverständiger Prüflabor DIN EN ISO/IEC 17025 Garching, 13.10.2009 PFE Akkreditiert unter DAR-Registriernummer KBA-P 00001-95 von der Akkreditierungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes, Bundesrepublik Deutschland.