Anlage 9 - Verwendungsbereich
Gutachten 366-0807-12-WIRD
zur Erteilung der ECE (E1) 124R- 000399
ANLAGE: 9.1 Radtyp: 60165112-07
Hersteller: KROMAG Metallindustrie GmbH Abt. "KFZ"-Räder Stand: 23.08.2013
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Fahrzeughersteller : DAIMLER (D)
Raddaten:
Radgröße nach Norm : 6 J X 16 H2 Einpreßtiefe (mm) : 54
Lochkreis (mm)/Lochzahl : 112/5 Zentrierart : Mittenzentrierung
Technische Daten, Kurzfassung
Ausführung Ausführungsbezeichnung Mittenl Zentrierring- zul. zul. gültig
och werkstoff Rad- Abroll ab
Kennzeichnung Kennzeichnung (mm) last umf. Fertig
Rad Zentrierring (kg) (mm) datum
02-9095 9095 ohne 66,5 775 2000 10/03
Im Fahrzeug verbaute sicherheits- und/oder umweltrelevante Fahrzeugsysteme ( z. B.
Reifendruckkontrollsysteme) müssen nach Anbau der Räder funktionsfähig bleiben bzw. entsprechend ersetzt
werden.
Verwendungsbereich/Fz-Hersteller : DAIMLER (D)
Befestigungsteile : Kugelbundschrauben M14x1,5, Durchm. 28,2 mm
Anzugsmoment der Befestigungsteile : 150 Nm
Verkaufsbezeichnung: VITO
Fahrzeugtyp Betriebserlaubnis kW Reifen Auflagen zu Reifen Auflagen
639/4 e1*2007/46*0458*.. 70 - 100 195/65 R16C 1); 2); 33)
639/4 L275 65 - 110 195/65R16C 1); 2); 33)
170 195/65R16C
639/5 e1*2007/46*0459*.. 100 195/65 R16C 1); 2); 33)
639/5 L720 80 - 110 195/65R16C 100 1); 2); 33)
Verkaufsbezeichnung: VITO, VIANO
Fahrzeugtyp Betriebserlaubnis kW Reifen Auflagen zu Reifen Auflagen
639 e9*2001/116*0048*.. 65 - 160 195/65R16C 100 1); 2); 33)
639/2 e1*2007/46*0457*.. 70 - 100 195/65R16C 1); 2); 33)
Auflagen
1) Einzuhalten sind die Vorgaben des Fahrzeugherstellers gem. WVTA im Bezug auf:
- Serienmäßige Radgröße und Einpreßtiefe
- Reifengröße mit Betriebskennung (Last und Geschwindigkeitsindex) und
Beschränkungen auf Winterreifen (M+S)
- Auflagen und Einschränkungen sowie die Verwendung von Schneeketten aus der Betriebserlaubnis
und Betriebsanleitung.
2) Nur zulässig an Fahrzeugausführungen, die serienmäßig Stahlräder verwenden dürfen.
33) Es sind die serienmäßigen Befestigungsteile und das Zubehör des Fahrzeugherstellers für das
entsprechende Serienrad zu verwenden.
Benannt unter der Registriernummer KBA-P 00055-00
von der Benennungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes, Bundesrepublik Deutschland.
Anlage 8 - Montageanleitung
(E1) 124R-000399
Stahlrad Radgröße: 6x16
Typ: 60165112-07
ein Unternehmen der
Montageanleitung Datum: 23.08.2013
ALCAR-Gruppe zu 366-0807-12-WIRD 1/2
Das Rad ist ein hochbeanspruchtes Fahrzeugteil, welches im Betrieb extremen
Belastungen ausgesetzt sein kann. Falsche oder nicht sichere Rad/Reifen-
Bedienungspraktiken können zu Risiken und Gefahren für den Verbraucher führen.
Deshalb müssen alle Wartungs- und Montagearbeiten durch qualifiziertes und
entsprechend geschultes Personal durchgeführt werden.
Anbauanleitung
1. Vermeiden Sie Beschädigungen oder Verformungen des Rades durch das Aufbringen
hoher Kräfte oder durch Schläge während der Handhabung oder der Montage an das Fahrzeug.
Um den Oberflächenschutz des Rades nicht zu beschädigen, müssen Stöße und Kratzer
vermieden werden.
Dadurch besteht das Risiko von Laufunruhe, Vibrationen oder Korrosion, welche zu
eingeschränkter Lebensdauer führt.
2. Vor der Montage des Reifens müssen die Reifenwülste mit einer handelsüblichen
Montagepaste eingestrichen werden, gleiches gilt auch für die Montage von Gummiventilen. Es
ist nur die Verwendung von Gummiventilen, die weitgehend den Normen (DIN, E.T.R.T.O. bzw.
Tire and Rim) entsprechen und die für einen Ventilloch-Nenndurchmesser von 11,3 mm geeignet
sind, zulässig. Es sind die Montagehinweise des Ventilherstellers zu beachten. Gummiventile
sind bei jedem Reifenwechsel zu erneuern. Zur Erstbefüllung und zur Reifendruckkontrolle wird
die Ventilkappe entfernt. Nach Beendigung des Vorganges ist das Ventil wieder mit der staub-
und wasserdichten Kappe zu verschließen. Das Ventil darf nicht über den Felgenrand
hinausragen.
3. Zum Auswuchten dürfen nur die handelsüblichen Wuchtgewichte für Stahlfelgen zum Einsatz
gebracht werden.
4. Vor der Montage der Rad/Reifeneinheit am Fahrzeug ist sicherzustellen, dass alle Kontakt-
flächen zwischen Rad und Nabe sauber sind und sich auch keine Fremdkörper dazwischen
befinden.
Gefahr von Laufunruhe und Vibrationen
Gefahr von Beschädigungen des Rades in einem stark beanspruchten Bereich, Gefahr
eingeschränkter Lebensdauer
Unzureichendes Anziehen kann zum Lösen des Rades führen.
5. Es ist darauf zu achten, dass kein Schmiermittel weder an den Gewinden der Radmuttern
/Schrauben noch an der Anlagefläche zwischen Rad und Radnabe aufgebracht wird.
Schmierung kann zum Lösen der Befestigungselemente führen
Verminderte Reibwerte führen zum übermäßigen Anziehen der Befestigungselemente
Verhindert die Haftreibung zwischen Rad und Radanlagefläche
KROMAG METALLINDUSTRIE GESELLSCHAFT M.B.H., ABTEILUNG „KFZ-RÄDER“
Leobersdorfer Straße 24, A 2552 Hirtenberg, Tel.: +43/2256/81 073, Fax: +43/2256/81 074, e-mail: info@kfz-raeder.at, Internet: www.kfz-raeder.at,
Firmensitz: Wien, Firmenbuchgericht: Wien, Firmenbuchnummer: FN 71479t, Stammkapital: EUR 5.000.000,-- voll einbezahlt
DVR: 0544311, Bankverbindung: DIE ERSTE (BLZ 20111) Kto.: 010-50834 (EUR), 513-16498 (USD), UID-Nr. ATU 17617700
Anlage 8 - Montageanleitung
(E1) 124R-000399
Stahlrad Radgröße: 6x16
Typ: 60165112-07
ein Unternehmen der
Montageanleitung Datum: 23.08.2013
ALCAR-Gruppe zu 366-0807-12-WIRD 2/2
6. Das Rad darf nur mit den hierfür vorgesehenen Radschrauben/Muttern am Fahrzeug verbaut
werden. Jede falsche Zuordnung von Teilen (verschiedene Typen, unterschiedliche Form,
verschiedene Länge) kann ein Lösen der Schrauben/Muttern oder den Ausfall des Rades
verursachen.
Es besteht die Gefahr, ein Rad zu verlieren. Unfallgefahr!
7. Radschrauben/Muttern müssen mit dem empfohlenen Anzugsdrehmoment befestigt
werden (Vgl. Verwendungsbereichsanlage zur Montageanleitung).
Es wird empfohlen, einen kalibrierten Drehmomentschlüssel zu verwenden und die Rad-
schrauben/Muttern schrittweise, und nicht in einem Durchgang anzuziehen.
Die richtige Befestigungsreihenfolge ist kreuzweise über die Radmitte. Erst eine Rad-
schraube/Mutter anziehen, dann die gegenüberliegende oder die am weitesten entfernte.
Übermäßiges Anziehen der Befestigungselemente kann zu Verformungen der Rad-
schüssel oder zu Ausfällen der Schrauben oder Muttern führen.
Unzureichendes Anziehen kann zum Lösen des Rades führen.
Anziehen im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn kann zu Verformungen der
Radschüssel und dadurch zu Vibrationen führen.
8. Bei jedem Rad/Reifenwechsel ist es unbedingt erforderlich, das Anzugsdrehmoment nach
ca. 50-100 km Fahrstrecke zu überprüfen und falls notwendig die Radschrauben/Muttern
erneut bis zum richtigen Wert des empfohlenen Anzugsdrehmoments festzuziehen.
Übermäßiges Anziehen der Befestigungselemente kann zu Verformungen der Rad-
schüssel oder zu Ausfällen der Schrauben oder Muttern führen.
Unzureichendes Anziehen kann zum Lösen des Rades führen.
Der vom Fahrzeughersteller bzw. Reifenhersteller vorgeschriebene Reifenfülldruck (siehe
Betriebsanleitung oder Reifenfülldruckhinweis am Fahrzeug) ist bei dieser Gelegenheit mit zu
beachten.
9. Jede technische Änderung an Rädern ist unzulässig. Beschädigte oder verformte Räder dürfen
nicht repariert werden (weder durch Erhitzen, noch durch Schweißen als auch durch hinzufügen
oder entfernen von Material). Ein solches Rad entspricht nicht mehr der geprüften Version und
führt bei Montage an einem Fahrzeug zum Erlöschen der Betriebserlaubnis im Bereich der
StVZO.
Es besteht die Gefahr eingeschränkter Lebensdauer oder vorzeitigen Ausfalls.
Die passenden Fahrzeuge entnehmen Sie bitte der jeweiligen Verwendungsbereichsanlage
KROMAG METALLINDUSTRIE GESELLSCHAFT M.B.H., ABTEILUNG „KFZ-RÄDER“
Leobersdorfer Straße 24, A 2552 Hirtenberg, Tel.: +43/2256/81 073, Fax: +43/2256/81 074, e-mail: info@kfz-raeder.at, Internet: www.kfz-raeder.at,
Firmensitz: Wien, Firmenbuchgericht: Wien, Firmenbuchnummer: FN 71479t, Stammkapital: EUR 5.000.000,-- voll einbezahlt
DVR: 0544311, Bankverbindung: DIE ERSTE (BLZ 20111) Kto.: 010-50834 (EUR), 513-16498 (USD), UID-Nr. ATU 17617700