TEILEGUTACHTEN nach §19(3) StVZO
Nummer 99-1662-A06-V01
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8,5Jx17H2 Typ KT18517
Hersteller Alu Design GmbH & Co. KG
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Auftraggeber Alu Design GmbH & Co. KG
Hönnestraße 32
58809 Neuenrade-Küntrop
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
Modell -
Typ KT18517
Radgröße 8,5Jx17H2
Zentrierart Mittenzentrierung
Ausführung Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Einpress- Rad- Abrollumfang
Lochkreis- (mm)/ tiefe last (mm)
Mittenloch-ø (mm) (kg)
(mm)
A2 KT18517 A2/ohne Ring 5/112/57,1 30 655 2040
W3 KT18517 W2/N26 Ø72,6xØ57,1
Kennzeichnungen
Herstellerzeichen AD Alu Design
Radtyp und Ausführung KT1 8517
Radgröße 8,5Jx17H2
Einpresstiefe ET (s.o.)
Giessereikennzeichen HS
Herkunftsmerkmal Made in Germany
Herstelldatum Monat und Jahr
Befestigungsmittel
Nr. Art der Befestigungsmittel Bund Anzugsmoment (Nm) Schaftlänge (mm)
S01 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 110 -
S02 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 150 -
Prüfungen
Die Sonderradprüfungen wurden vom TÜV Pfalz e. V. (Gutachten Nr. 991523) durchgeführt.
Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 vom Februar 1990, Anhang I wurden an den
im Verwendungsbereich aufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und Handlingsprüfungen
durchgeführt.
Verwendungsbereich
Hersteller Audi
Volkswagen
Spurverbreiterung innerhalb 2%
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TEILEGUTACHTEN nach §19(3) StVZO
Nummer 99-1662-A06-V01
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8,5Jx17H2 Typ KT18517
Hersteller Alu Design GmbH & Co. KG
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
Audi 100, 200, A6 169-213 235/45R17 A02 A04 A05
C4 60-142 235/40R17 A06 A08 A09
F619, /1 60-213 225/45R17 T90 A12 A15 A18
60-213 225/45R17-94 K01 K04 K05
60-213 245/40R17 R35 K11 K46 K49
K50 R21 V00
V17 S01
Audi 80, 90 Quattro 162-169 225/45R17 A02 A04 A05
89Q 162-169 235/40R17 A06 A08 A09
E399, /1 A12 A15 A18
F08 K01 K02
K45 K46 K49
K50 R70 V00
V17 S01
Audi 80, Quattro, S2 169 225/45R17 A02 A04 A05
B4 169 235/40R17 A06 A08 A09
F889, /1 A12 A15 A18
F08 K01 K02
K45 K46 K49
K50 R70 S01
Audi A4, S4 55-142 215/40R17 R02 T83 A02 A04 A05
B5 55-142 215/45R17 K01 R70 A06 A08 A09
e1*93/81*0013*.. , 55-142 245/35R17 A12 A15 A18
e1*98/14*0013*.. 55-195 225/45R17 K01 R35 Au7 K43 K44
55-195 235/40R17 K41 K45 K46 K49
K50 K56 R21
V00 V17 S01
Audi A6 81-169 215/45R17 K05 K06 R70 T87 T88 A02 A04 A05
4B 81-169 225/45R17 K05 K06 T90 T91 A06 A08 A09
e1*96/27*0051*.. 81-169 235/40R17 K05 K46 T90 T92 A12 A15 A18
e1*98/14*0051*.. 81-169 235/45R17 G40 K01 K45 K46 Au9 Car K08
81-169 245/40R17 K01 K45 K46 T91 K49 Lim V00
V17 S01
Audi A8, S8 110-250 225/55R17 129 R35 R70 A02 A04 A05
D2 110-250 245/45R17 134 A06 A08 A09
G850, A12 A15 A18
e1*93/81*0005*..; K46 K49 K50
e1*98/14*0005*.. R21 S01
Audi V8 180-206 245/40R17 R35 A02 A04 A05
D11 A06 A08 A09
F127 A12 A15 A18
K02 R21 S01
VW California alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X0BL A06 A08 A09
F576 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
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Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8,5Jx17H2 Typ KT18517
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
VW Krankenwagen alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X0BN alle 245/45R17 134 A06 A08 A09
F657 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
VW Krankenwagen alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X1BN A06 A08 A09
G340 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
VW Passat 66-142 215/40R17 T83 T85 A02 A04 A05
3B 66-142 215/45R17 R70 T87 T88 A06 A08 A09
e1*95/54*0043*.., 66-142 225/45R17 K04 K05 A12 A15 A18
e1*98/14*0043*.. 66-142 235/40R17 K04 K05 Car K46 K49
66-142 245/35R17 K04 K05 T87 T88 K50 Lim V00
V17 S01
VW Transporter alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X0A alle 245/45R17 134 A06 A08 A09
F514 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
VW Transporter alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X0B alle 245/45R17 134 A06 A08 A09
F521 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
VW Transporter alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X0C alle 245/45R17 134 A06 A08 A09
G461 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K41 K42
K49 R70 S02
VW Transporter alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X1B alle 245/45R17 134 A06 A08 A09
G206 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
VW Transporter alle 235/45R17 135 A02 A04 A05
70X1C A06 A08 A09
G462 A12 A15 A18
H10 K03 K04
K08 K34 K41
K42 K49 R70
S02
Auflagen und Hinweise
A02 Der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeugs ist durch einen amtlich anerkannten
Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen Kraftfahrzeugsachverständigen
oder einen Angestellten nach Abschnitt 7.4a der Anlage VIII zur StVZO unter Angabe von
Fahrzeughersteller
Fahrzeugtyp und
Fahrzeugidentifizierungsnummer
bescheinigen zu lassen.
A04 Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche und Tragfähigkeiten der zu
verwendenden Reifen, mit Ausnahme der M+S-Profile, sind den Fahrzeugpapieren zu entnehmen.
Ferner sind nur Reifen eines Reifenherstellers und Profiltyps als Rundumbereifung zulässig.
A05 Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden
Auflage aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.
A06 Die Mindesteinschraubtiefen der Radschrauben bzw. Muttern betragen (sofern serienmäßig
nicht unterschritten) 6,5 Umdrehungen für M12x1,5 , 7,5 Umdrehungen für M12x1,25 oder M14x1,5
und 8 Umdrehungen für Gewinde 1/2 " UNF.
A08 Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht
länger als erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet
werden. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw.
gleichem Abrollumfang verwendet werden.
A09 Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, daß der vom Reifenhersteller
vorgeschriebene Reifenfülldruck zu beachten ist.
A12 Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.
A15 Zum Auswuchten der Sonderräder können wahlweise Klammer- oder Klebegewichte
verwendet werden. Werden an der Felgeninnenseite Klebegewichte verwendet, so ist bei der Auswahl
der Klebegewichte auf ausreichenden Abstand zum Bremssattel zu achten.
A18 Es sind nur schlauchlose Reifen und Metallschraubventile mit Befestigung von außen, die
weitgehend den Normen DIN, E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen, zulässig.
Au7 Aufgrund fehlender Freigängigkeit zur Bremsanlage ist das Sonderrad nicht zulässig für
Fahrzeugausführungen mit 195 kW (Audi S4).
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Au9 Aufgrund fehlender Freigängigkeit zur Bremsanlage ist das Sonderrad nicht zulässig für
Fahrzeugausführungen mit Bremssattel Typ Lucas CN2 6465/2 in Verbindung mit
Bremsscheibendurchmesser 321 mm an Achse 1.
Car Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Avant,
Caravan, Kombi bzw. Touring.
F08 An Achse 2 ist auf ausreichenden Abstand zwischen Rad-Reifenkombination und den
Fahrwerksteilen zu achten.
G40 Bei Fahrzeugausführungen, die serienmäßig nicht mit der Reifengröße 215/55R16 ausgerüstet
sind, ist der Nachweis zu erbringen, daß die Anzeige des Geschwindigkeitsmessers und
Wegstreckenzählers innerhalb der gesetzlich erlaubten Toleranzen (§ 57 StVZO) liegt. Sofern die
Anzeige angeglichen werden muß. kann diese Rad-/Reifenkombination nicht als wahlweise
Ausrüstung in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden.
H10 Der Federweg an Achse 2 ist durch Einbau eines Federwegsbegrenzers (10 mm) zu
reduzieren.
K01 An Achse 1 ist ggf. durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K02 An Achse 2 ist ggf. durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K03 An Achse 1 ist ggf. durch Aufweiten der Kotflügel bzw. inneren Seitenteile eine ausreichende
Freigängikeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K04 An Achse 2 ist ggf. durch Aufweiten der Kotflügel bzw. inneren Seitenteile eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K05 An Achse 1 ist ggf. durch Nacharbeiten der Radhausinnenkotflügel, Kunststoffeinsätze bzw.
deren Befestigungsteile eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K06 An Achse 2 ist ggf. durch Nacharbeiten der Radhausinnenkotflügel, Kunststoffeinsätze bzw.
deren Befestigungsteile eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K08 Ggf. ist an Achse 2 eine ausreichende Radabdeckung durch Anbau von Teilen oder durch
sonstige geeignete Maßnahmen herzustellen.
K11 Ggf. ist durch Nacharbeiten der Heckschürze am Übergang zum Radhausausschnitt eine
ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K34 Die Funktion der Schiebetüren ist zu überprüfen.
K41 An Achse 1 ist durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K42 An Achse 2 ist durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K43 An Achse 1 ist durch Aufweiten der Kotflügel bzw. inneren Seitenteile eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifen-Kombination herzustellen.
K44 An Achse 2 ist durch Aufweiten der Kotflügel bzw. inneren Seitenteile eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
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K45 An Achse 1 ist durch Nacharbeiten der Radhausinnenkotflügel, Kunststoffeinsätze bzw. deren
Befestigungsteile eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen. Ein evtl.
vorhandener Spritzschutz für den Ansaugweg des Luftfilters muß erhalten bleiben.
K46 An Achse 2 ist durch Nacharbeiten der Radhausinnenkotflügel, Kunststoffeinsätze bzw. deren
Befestigungsteile eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K49 Eine ausreichende Abdeckung der Reifenlaufflächen an Achse 1 ist durch Anbau von Teilen
oder sonstige geeignete Maßnahmen herzustellen.
K50 Eine ausreichende Abdeckung der Reifenlaufflächen an Achse 2 ist durch Anbau von Teilen
oder sonstige geeignete Maßnahmen herzustellen.
K56 Durch Nacharbeit der Heckschürze am Übergang zum Radhausausschnitt ist eine
ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
Lim Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Limousine.
R02 Diese Reifengröße ist nur an Achse 1 zulässig.
R21 Für Fahrzeuge mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit über 230 km/h ist eine
fahrzeugbezogene Reifenherstellerbescheinigung für die Tragfähigkeit unter Angabe von Sturz, zul.
Höchstgeschwindigkeit und Reifenfülldruck der zu verwendenden Reifen vorzulegen, sofern keine
Reifen der Geschwindigkeitskategorie "W" verwendet werden. Das Reifenfabrikat ist in diesen Fällen
auf der Abnahmebestätigung nach § 19(3) StVZO einzutragen.
R35 Sofern in den Fahrzeugpapieren bei dieser Reifengröße Reifenfabrikatsbindungen aufgeführt
sind, dürfen nur diese Reifenfabrikate verwendet werden.
R70 Für die Verwendbarkeit dieser Reifengröße(n) in Verbindung mit der im Gutachten genannten
Radgröße ist in Bezug auf Montierbarkeit, Tragfähigkeit, Sturzwinkel und Höchstgeschwindigkeit für
das Fahrzeug eine Bestätigung des Reifenherstellers zur Abnahme nach §19 bzw. §21 StVZO
vorzulegen.
S01 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S01
verwendet werden.
T83 Reifen (LI 83) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 974 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16).
T85 Reifen (LI 85) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1030 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16).
T87 Reifen (LI 87) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1090 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16).
T88 Reifen (LI 88) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1120 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16).
T90 Reifen (LI 90) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1200 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16).
T91 Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16).
T92 Reifen (LI92) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1260 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16).
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V00 Unterschiedliche Reifengrößen auf Vorder- und Hinterachse nicht zulässig für
Fahrzeugausführungen mit Allradantrieb (z.B. 4-Matic, Syncro, 4x4).
V17 Folgende Reifenkombinationen sind, sofern die Reifengrößen in der Spalte Bereifung
aufgeführt sind, zulässig:
Vorderachse Hinterachse
205/40R17 225/35R17
205/50R17 225/45R17, 235/45R17, 255/40R17
215/40R17 245/35R17
215/45R17 225/45R17, 235/40R17, 245/40R17, 255/40R17
215/50R17 235/45R17, 245/45R17
225/45R17 245/40R17, 255/40R17, 265/40R17
225/50R17 245/45R17, 255/45R17
225/55R17 245/50R17
235/45R17 255/40R17, 265/40R17
235/40R17 265/35R17, 275/35R17
235/50R17 255/45R17
245/45R17 275/40R17
255/45R17 285/40R17
Die Auflagen und Hinweise gelten achsweise. Bei Fahrzeugen mit ABS, ASR oder Allrad ist die
Verwendung der Reifenkombination ohne Freigabe des Reifenherstellers nicht zulässig. Es sind nur
Reifen eines Herstellers und Profiltyps zulässig.
129 Das Sonderrad (gepr. Radlast) ist in Verbindung mit dieser Reifengröße nur zulässig bis zu
einer zul. Achslast von 1290 kg.
134 Das Sonderrad (gepr. Radlast) ist in Verbindung mit dieser Reifengröße nur zulässig bis zu
einer zul. Achslast von 1340 kg.
135 Das Sonderrad (gepr. Radlast) ist in Verbindung mit dieser Reifengröße nur zulässig bis zu
einer zul. Achslast von 1350 kg.
Hinweise zum Sonderrad
entfällt
Prüfergebnis
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder unter
Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.
Das Gutachten umfaßt Blatt 1 bis 7 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum März 1999.
Der Nachweis eines QM Systems gemäß Anlage XIX zu §19 StVZO liegt vor.
Prüflaboratorium Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim des TÜV Pfalz e. V. akkreditiert von
der Akkreditierungsstelle des Kraftfahrt-Bundesamtes. Bundesrepublik Deutschland unter der DAR-
Registrier-Nr.: KBA-P 00008-95
Lambsheim, 29.Juli 1999
Bohlander 00016106.DOC
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim