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							                    Kraftfahrt-Bundesamt
                                    DE-24932 Flensburg




               ALLGEMEINE BETRIEBSERLAUBNIS (ABE)


nach § 22 in Verbindung mit § 20 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der
Fassung der Bekanntmachung vom 26.04.2012 (BGBl I S.679)


Nummer der ABE:              50240



Gerät:                       Sonderräder für Personenkraftwagen
                             9 J x 20 H2


Typ:                         CI02



Inhaber der ABE              BBS GmbH
und Hersteller:              DE-77761 Schiltach




Für die oben bezeichneten reihenweise zu fertigenden oder gefertigten Geräte wird diese
Genehmigung mit folgender Maßgabe erteilt:


Die genehmigte Einrichtung erhält das Typzeichen


                                        KBA 50240


Dieses von Amts wegen zugeteilte Zeichen ist auf jedem Stück der laufenden Fertigung in
der vorstehenden Anordnung dauerhaft und jederzeit von außen gut lesbar anzubringen.
Zeichen, die zu Verwechslungen mit einem amtlichen Typzeichen Anlass geben können,
dürfen nicht angebracht werden.
                    Kraftfahrt-Bundesamt
                                   DE-24932 Flensburg



                                             2
Nummer der ABE: 50240

Die ABE-Nr. 50240 erstreckt sich auf die Sonderräder 9 J x 20 H2 , Typ CI02, in den
Ausführungen wie im Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung) vom 05.05.2015
beschrieben.

Die Sonderräder dürfen nur zur Verwendung mit den in den Anlagen Nr. 1 bis 7 des
Gutachtens genannten Bereifungen unter den angegebenen Bedingungen an den dort
aufgeführten bzw. beschriebenen Kraftfahrzeugen feilgeboten werden.

Für die in dieser ABE freigegebenen Rad/Reifenkombinationen ist die Berichtigung
der Zulassungsbescheinigung Teil I gemäß §13 Fahrzeug-Zulassungsverordnung
(FZV) nicht erforderlich.

An jedem Gerät der laufenden Fertigung sind an den aus den Prüfunterlagen ersichtlichen
Stellen gut lesbar und dauerhaft,

der Name des Herstellers oder das Herstellerzeichen,
die Felgengröße,
der Typ und die Ausführung des Sonderrades,
das Herstelldatum (Monat, Jahr),
das Typzeichen und
die Einpreßtiefe anzubringen.

Sofern Mittenzentrierringe verwendet werden, sind diese mit dem Innen- und
Außendurchmesser zu kennzeichnen.

Im Übrigen gelten die im beiliegenden Gutachten nebst Anlagen der Typprüfstelle
Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH, Köln, vom 05.05.2015
festgehaltenen Angaben.

Das geprüfte Muster ist so aufzubewahren, dass es noch fünf Jahre nach Erlöschen der ABE
in zweifelsfreiem Zustand vorgewiesen werden kann.

Flensburg, 21.05.2015
Im Auftrag




Anlagen:

Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung
Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung), zur Genehmigung vorgelegt am: 05.05.2015
                    Kraftfahrt-Bundesamt
                                  DE-24932 Flensburg



Nummer der ABE: 50240

- Anlage -

Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung

Nebenbestimmungen

Die     Einzelerzeugnisse      der    reihenweisen     Fertigung   müssen       mit    den
Genehmigungsunterlagen          genau      übereinstimmen.     Mit    dem       zugeteilten
Typzeichen/Prüfzeichen dürfen die Fahrzeugteile nur gekennzeichnet werden, die den
Genehmigungsunterlagen in jeder Hinsicht entsprechen.
Änderungen an den Einzelerzeugnissen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des
Kraftfahrt-Bundesamtes gestattet.
Änderungen der Firmenbezeichnung, der Anschrift und der Fertigungsstätten sowie eines bei
der Erteilung der Genehmigung benannten Zustellungsbevollmächtigten oder
bevollmächtigten Vertreters sind dem Kraftfahrt-Bundesamt unverzüglich mitzuteilen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt ist unverzüglich zu benachrichtigen, wenn die reihenweise
Fertigung oder der Vertrieb der genehmigten Einrichtung innerhalb eines Jahres oder
endgültig oder länger als ein Jahr eingestellt wird. Die Aufnahme der Fertigung oder des
Vertriebs ist dann dem Kraftfahrt-Bundesamt unaufgefordert innerhalb eines Monats
mitzuteilen.
Verstöße gegen diese Bestimmungen können zum Widerruf der Genehmigung führen und
können überdies strafrechtlich verfolgt werden.

Die Genehmigung erlischt, wenn sie zurückgegeben oder entzogen wird, oder der
genehmigte Typ den Rechtsvorschriften nicht mehr entspricht. Der Widerruf kann
ausgesprochen werden, wenn die für die Erteilung und den Bestand der Genehmigung
geforderten Voraussetzungen nicht mehr bestehen, wenn der Genehmigungsinhaber gegen
die mit der Genehmigung verbundenen Pflichten – auch soweit sie sich aus den zu dieser
Genehmigung zugeordneten besonderen Auflagen ergeben - verstößt oder wenn sich
herausstellt, dass der genehmigte Typ den Erfordernissen der Verkehrssicherheit oder des
Umweltschutzes nicht entspricht.

Das Kraftfahrt-Bundesamt kann jederzeit die ordnungsgemäße Ausübung der durch diese
Genehmigung verliehenen Befugnisse, insbesondere die genehmigungsgerechte Fertigung
sowie die Maßnahmen zur Übereinstimmung der Produktion, nachprüfen. Es kann zu diesem
Zweck Proben entnehmen oder entnehmen lassen. Dem Kraftfahrt-Bundesamt und/oder
seinen Beauftragten ist ungehinderter Zutritt zu Produktions- und Lagerstätten zu gewähren.

Die mit der Erteilung dieser Genehmigung verliehenen Befugnisse sind nicht übertragbar.
Schutzrechte Dritter werden durch diese Genehmigung nicht berührt.



Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Genehmigung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch
erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Kraftfahrt-Bundesamt, Fördestraße 16,
DE-24944 Flensburg, schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                   PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                       BBS GmbH

                                                                                           Seite 1 von 3

Auftraggeber                     BBS GmbH
                                 Welschdorf 220
                                 77761 Schiltach
                                 01 102 100140


Prüfgegenstand                   PKW-Sonderrad

Typ                              CI02
Radgröße                         9 J x 20 H2
Zentrierart                      Mittenzentrierung


Aus-          Kennzeichnung Rad/ Zentrierring   Lochzahl/           Ein-     Rad-   Abroll- Gültig ab
führung                                         Lochkreis- (mm)/    press-   last   umfang Herstell-
                                                Mittenloch-ø (mm)   tiefe    (kg)   (mm)    datum
                                                                    (mm)
-             CI0201 / 09.23.445 Ø57            5/112/57,1          25       790    2249       2/2015
-             CI0201 /                          5/112/66,6          25       790    2249       2/2015
              09.23.444 Ø66.5 für M-Benz bzw.
              09.23.607 Ø66.5 für Audi
-             CI0201 / 09.23.444 Ø66.5          5/112/66,6          25       790    2249       2/2015
-             CI0202 / 09.23.630 Ø64.1          5/120/64,1          25       780    2173       2/2015
-             CI0202 / 09.23.490 Ø72.5          5/120/72,6          25       780    2173       2/2015



Kennzeichnung

KBA-Nummer                       50240
Herstellerzeichen                BBS
Radtyp und Ausführung            CI02 (s.o.)
Radgröße                         9 J x 20 H2
Einpresstiefe                    ET (s.o.)
Herkunftsmerkmal                 MADE IN GERMANY
Herstellungsdatum                Monat und Jahr



Befestigungselemente

Die zu verwendenden Befestigungselemente sowie deren Anzugsmomente sind den Verwendungsbe-
reichsgutachten zu entnehmen.



Prüfungen

Die o.g. Sonderräder wurden gemäß den Richtlinien für die Prüfung von Sonderrädern für Kraftfahr-
zeuge und ihre Anhänger vom 25.November 1998 geprüft.




Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                 PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                     BBS GmbH

                                                                                    Seite 2 von 3

Folgende Prüfungen wurden mit positivem Ergebnis abgeschlossen:

- Biegeumlaufprüfung
- Abrollprüfung
- Impactprüfung


Folgende Testdaten liegen der Biegeumlaufprüfung zugrunde:

Anschluss      Einpresstiefe (mm) Radlast (kg)   Abrollumfang
5/112          25                 790            2249
5/120          25                 780            2173


Folgende Testdaten liegen der Impactprüfung zugrunde:

Anschluss      Reifengröße   Einpresstiefe (mm) Radlast (kg)
5/120          225/35R20     25                 780
5/112          225/35R20     25                 790


Folgende Testdaten liegen der Abrollprüfung zugrunde:

Anschluss      Reifengröße   Einpresstiefe (mm) Radlast (kg)
5/120          305/50R20     25                 780
5/112          305/50R20     25                 790


Aufgrund bereits positiv durchgeführter Prüfungen an vergleichbaren Rädern des genannten Radtyps
sind die folgenden Prüfungen nicht mehr erforderlich:

- Salzsprühtest

Die Maße und Toleranzen entsprechen in wesentlichen Punkten der ETRTO.

Die Zusammensetzung, die Festigkeitswerte und das Korrosionsverhalten des verwendeten Werkstof-
fes sind in der Radbeschreibung des Herstellers aufgeführt.

Das Gewicht einer unlackierten Probe betrug 12,1 kg.



Prüfort und Prüfdatum

Die Festigkeitsprüfung des Sonderradtyps wurde in München von der TÜV SÜD Auto Service GmbH
ab Februar 2015 durchgeführt.



Prüfergebnis

Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder an
den in den Verwendungsbereichsgutachten genannten Fahrzeugen und den dort aufgeführten Bedin-
gungen zu verwenden.


Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                 PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                     BBS GmbH

                                                                                        Seite 3 von 3



Anlagen

Beschreibung                      -                                06.03.2015
Festigkeitsprüfbericht            15-00042-CP-BWG-00               02.02.2015
Radzeichnung                      CI0201-W-MACH_01                 30.10.2014
                                  mit Änderung vom                 19.02.2015
Radzeichnung                      CI0202-W-MACH_01                 31.10.2014
                                  mit Änderung vom                 19.02.2015
Runddrahtsprengring               09 23 409_06                     09.04.1992
                                  mit Änderung vom                 05.07.2000
Zentrierringzeichnung             09 23 412_21                     13.09.2013
                                  mit Änderung vom                 20.02.2014
Befestigungsmittelzeichnung       09 23 447_02                     16.08.2006
                                  mit Änderung vom                 16.08.2006
Verwendungsbereich                Anlage 1 - 7



Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 3.



Gegen die Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis bestehen unsererseits keine technischen
Bedenken.

Der Technische Dienst Typprüfstelle Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH,
Am Grauen Stein, 51105 Köln ist mit seinem Ingenieurzentrum Technologiezentrum Typprüfstelle,
Lambsheim für die angewendeten Prüfverfahren vom Kraftfahrt-Bundesamt entsprechend EG-FGV für
das Typgenehmigungsverfahren des KBA unter der Nummer KBA-P 00010-96 benannt.

Lambsheim, 5. Mai 2015




Bohlander                                                                    00228627.DOC




Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                   PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                       BBS GmbH

                                                                                            Seite 1 von 7


Auftraggeber                     BBS GmbH
                                 Welschdorf 220
                                 77761 Schiltach
                                 01 102 100140


Prüfgegenstand                   PKW-Sonderrad
                                 mit Verwendung an Achse 1

Typ                              CI02
Radgröße                         9 J x 20 H2
Zentrierart                      Mittenzentrierung

Aus-          Kennzeichnung Rad/ Zentrierring      Lochzahl/            Einpress-   Rad-   Abrollumfang
führung                                            Lochkreis-ø (mm)/    tiefe       last   (mm)
                                                   Mittenloch-ø (mm)    (mm)        (kg)
-             CI0202 / 09.23.490 Ø72.5             5/120/72,6           25          780    2173


Kennzeichnungen

KBA-Nummer                       50240
Herstellerzeichen                BBS
Radtyp und Ausführung            CI02 (s.o.)
Radgröße                         9 J x 20 H2
Einpresstiefe                    ET 25
Herkunftsmerkmal                 MADE IN GERMANY
Herstelldatum                    Monat und Jahr

Befestigungsmittel

Nr.   Art der Befesti-          Bund        Anzugsmoment (Nm)          Schaftlänge (mm)    Artikel-Nr.
      gungsmittel
S02   Serien-Schraube           Kegel 60°   130                        27,5                09.31.368
      M14x1,25

Prüfungen

Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
den im Verwendungsbereich aufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und Handlingsprü-
fungen durchgeführt.

Verwendungsbereich

Hersteller                       BMW

Spurverbreiterung                innerhalb 2%




Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand               PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                   BBS GmbH

                                                                                 Seite 2 von 7


Handelsbezeichnung     kW-         Reifen          Reifenbezogene Auflagen und    Auflagen und
Fahrzeug-Typ           Bereich                     Hinweise                       Hinweise
ABE/EWG-Nr.
BMW 5er ActiveHybrid   225, 235    245/30R20       A58 K1c R02 T90                A01 A07 A12
HY                     225, 235    245/35R20       K1c R02                        A19 A58 A99
e1*2007/46*0323*..     225, 235    255/30R20       K1c K3k K5i K7d R02 T92        L05 Lim V20
- ohne Allradlenkung   225, 235    255/35R20       K1c K3k K5i K7d R02            VA1 S02
BMW 5er-GT             120-330     245/35R20       R02 T91 T95                    A07 A12 A19
GT, K-N1               120-330     245/40R20       R02                            A99 Flh L04
e1*2007/46*0215*..;    120-330     255/35R20       A01 K1a R02 T93 T97            NBF V20
e1*2007/46*0508*..     120-330     265/35R20       A01 K1c R02                    VA1 S02
Gran Turismo
- mit Allradlenkung
BMW 5er-GT             120-330     245/35R20       R02 T91 T95                    A07 A12 A19
GT, K-N1               120-330     245/40R20       R02                            A99 Flh L05
e1*2007/46*0215*..;    120-330     255/35R20       A01 K1a R02 T93 T97            NBF V20
e1*2007/46*0508*..     120-330     265/35R20       A01 K1c R02                    VA1 S02
Gran Turismo
- ohne Allradlenkung
BMW 5er-Reihe          100-330     245/35R20       K1c R02                        A01 A07 A12
5L                     100-330     255/35R20       K1c K3k K5i K7d R02            A19 A58 A99
e1*2007/46*0363*..                                                                L04 Lim V20
- mit Allradlenkung                                                               VA1 S02
BMW 5er-Reihe          100-330     245/30R20       A58 K1c R02 T90                A01 A07 A12
5L                     100-330     245/35R20       K1c R02                        A19 A57 A99
e1*2007/46*0363*..     100-330     255/30R20       K1c K3k K5i K7d R02 T88 T92    L05 Lim V20
- ohne Allradlenkung   100-330     255/35R20       K1c K3k K5i K7d R02            VA1 S02
BMW 5er-Touring        100-330     245/35R20       K1c R02                        A01 A07 A12
5K, K-N1               100-330     255/35R20       K1c K3k K5i K7d R02            A19 A58 A99
e1*2007/46*0455*..,                                                               Car F40 L04
e1*2007/46*0508*..                                                                V20 VA1 S02
- mit Allradlenkung
BMW 5er-Touring        100-330     245/35R20       K1c R02                        A01 A07 A12
5K, K-N1               100-330     255/35R20       K1c K3k K5i K7d R02            A19 A57 A99
e1*2007/46*0455*..,                                                               Car F40 L05
e1*2007/46*0508*..                                                                V20 VA1 S02
- ohne Allradlenkung
BMW 6er-Reihe        230-330       245/30R20       K1a K1b R02 T90                A01 A07 A12
6C                   230-330       245/35R20       K1a K1b R02 T91                A19 A99 Cbo
e1*2007/46*0562*..   230-330       255/30R20       K1c R02 T88 T92                Cpe L06 V20
                     230-330       255/35R20       K1c R02                        VA1 S02
BMW 7er ActiveHybrid 235, 330      245/40R20       R02                            A07 A12 A19
HY, 3-HY, 7L         235, 330      255/35R20       A01 K1a R02 T93 T97            A58 A99 L05
e1*2007/46*0323*..;  235, 330      265/35R20       A01 K1c R02                    NBF V20
e1*2007/46*0586*..;                                                               VA1 S02
e1*2007/46*0276*..




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GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                    BBS GmbH

                                                                                      Seite 3 von 7


Handelsbezeichnung      kW-         Reifen           Reifenbezogene Auflagen und       Auflagen und
Fahrzeug-Typ            Bereich                      Hinweise                          Hinweise
ABE/EWG-Nr.
BMW 7er-Reihe           155-400     245/35R20        R02 T91 T95                       A07 A12 A19
701, 7L                 155-400     245/40R20        R02                               A99 L04 NBF
e1*2001/116*0490*..;    155-400     255/35R20        A01 K1a R02 T93 T97               V20 VA1 S02
e1*2007/46*0276*..      155-400     265/35R20        A01 K1c R02
- mit Allradlenkung
BMW 7er-Reihe           155-400     245/35R20        R02 T91 T95                       A07 A12 A19
701, 7L                 155-400     245/40R20        R02                               A99 L05 NBF
e1*2001/116*0490*..;    155-400     255/35R20        A01 K1a R02 T93 T97               V20 VA1 S02
e1*2007/46*0276*..      155-400     265/35R20        A01 K1c R02
- ohne Allradlenkung
BMW M5                  412,423     265/35R20        A01 K1a K1b R02                   A07 A12 A19
M5/M6                                                                                  A99 Lim R21
e1*2007/46*0361*02-..                                                                  V20 VA1 S02




Das Sonderrad ist nur zur Verwendung an Achse 1, in Verbindung mit dem BBS- Sonderrad
Typ CI04 - Ausführung CI0402 - (Fa. BBS GmbH - Radgröße 10,5 J x 20 H2, ET35) an Achse 2,
zulässig.

Die Reifengrößen, sowie die Auflagen und Hinweise für die Verwendung der Rad-/ Reifen –
Kombinationen an der Hinterachse sind der ABE mit KBA Nr. 50242 (Gutachten Nr. 55025715 -
Anlage 2, 1. Ausfertigung) zu entnehmen.



Allgemeine Hinweise

Im Fahrzeug verbaute sicherheits- und/oder umweltrelevante Fahrzeugsysteme (z. B. Reifendruckkon-
trollsysteme) müssen nach Anbau der Sonderräder funktionsfähig bleiben bzw. entsprechend ersetzt
werden.

Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den Fahrzeug-
papieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist, so sind die
Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief, Zulassungsbe-
scheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist dann nicht
erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur Berichtigung der
Fahrzeugpapiere enthält.

Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche (mit Ausnahme der M+S-Profile) und Trag-
fähigkeiten der zu verwendenden Reifen sind den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugbrief und -schein, Zu-
lassungsbescheinigung I) zu entnehmen. Ferner sind nur Reifen einer Bauart und achsweise eines
Reifentyps zulässig. Bei Verwendung unterschiedlicher Reifentypen auf Vorder- und Hinterachse sind
die Hinweise des Fahrzeug- und / oder Reifenherstellers zu beachten.

Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden Auflage
aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer Verände-
rungen ist gesondert zu beurteilen.



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GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                 PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                     BBS GmbH

                                                                                        Seite 4 von 7


Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht länger als
erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet werden. Bei
Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw. gleichem Abrollum-
fang verwendet werden.

Die Bezieher der Räder sind darauf hinzuweisen, dass der vom Reifenhersteller vorgeschriebene
Reifenfülldruck zu beachten ist.



Spezielle Auflagen und Hinweise

A01     Nach Durchführung der Technischen Änderung ist das Fahrzeug unter Vorlage der vorliegen-
den ABE unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahr-
zeugverkehr oder einem Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation nach Nummer 4 der Anlage
VIIIb zur StVZO zur Durchführung und Bestätigung der in der ABE vorgeschriebenen Änderungsab-
nahme vorzuführen.

A07   Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die Serien-Radschrauben bzw. die Serien-
Radmuttern verwendet werden, die in der Tabelle "Befestigungsmittel" (Seite 1) aufgeführt sind.

A12    Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.

A19      Es sind nur schlauchlose Reifen zulässig. Werden keine Ventile mit TPMS-Sensoren verwen-
det, sind Gummiventile oder Metallschraubventile mit Befestigung von außen, die den Normen DIN,
E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen, zulässig. Werden Ventile mit TPMS-Sensor verwendet, so
sind die Hinweise und Vorgaben der Hersteller zu beachten. Die Ventile und Sensoren müssen für
den vorgeschriebenen Luftdruck und die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit geeignet sein. Die
Ventile dürfen nicht über den Felgenrand hinausragen.

A57    Diese Rad/Reifen-Kombination(en) ist (sind) zulässig an Fahrzeugausführungen mit Front
bzw. Heck-Antrieb und Allradantrieb (z.B. 2WD, 4WD, Quattro, Syncro, 4-Matic, 4x4 u. ä.)

A58    Rad-Reifen-Kombination(en) nicht zulässig an Fahrzeugen mit Allradantrieb.

A99    Zum Auswuchten der Räder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte im Felgenbett
angebracht werden. Bei der Auswahl und Anbringung der Klebegewichte ist auf einen Abstand von 2
mm zum Bremssattel zu achten.

Car    Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Kombili-
mousine (Avant, Break, Caravan, Kombi, Station-Wagon, Tourer, Turnier, Touring, ...).

Cbo    Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Cabriolet,
Roadster.

Cpe    Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Coupé.

F40    Rad/Reifenkombination nur zulässig an Fahrzeugausführungen mit Luftfederung an Achse 2.

Flh      Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Fließheck
(3-türig und 5-türig).




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GUTACHTEN zur ABE Nr. 50240 nach §22 StVZO

Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                 PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                     BBS GmbH

                                                                                        Seite 5 von 7

K1a      Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte herzustel-
len. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen
Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich
abgedeckt sein.

K1b     Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen des Kotflügels oder durch Anbau von
dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte herzustellen. Die gesamte
Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes
des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt
sein.

K1c     Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genann-
ten Bereich abgedeckt sein.

K3k     An Achse 1 ist die Radhausinnenverkleidung am Übergang von der Radhausausschnittkante
zur Frontschürze auszuschneiden bzw. um 5 mm zu kürzen.

K5i   An Achse 1 sind die in das Radhaus ragenden Kanten der Frontschürze auf einer Länge von
100 mm bis auf die Innenkontur des umgelegten Radlaufes folgend zu kürzen.

K7d    An Achse 1 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 200 mm vor bis 200 mm hinter
Radmitte um 5 mm aufzuweiten.

KMV Betrifft nur Fahrzeugvarianten mit serienmäßigen Kunststoffverbreiterungen bzw. Kotflügel-
verbreiterungen (Radlaufleisten).

L04     Die Verwendung dieser Rad/Reifen-Kombination(en) ist(sind) nur zulässig an Fahrzeugen mit
Allradlenkung (4WS).

L05      Die Verwendung dieser Rad/Reifen-Kombination(en) ist(sind) nicht zulässig an Fahrzeugen
mit Allradlenkung (4WS).

L06     Diese Rad/Reifen-Kombination(en) ist (sind) zulässig an Fahrzeugausführungen mit und ohne
Allradlenkung (4WS).

Lim    Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Limousine.

NBF    Die Räder sind nicht zulässig für gepanzerte bzw. beschussgeschützte Fahrzeugausführun-
gen.

R02    Diese Reifengröße ist nur an Achse 1 zulässig.

R21      Es können Reifen gleicher Größe verwendet werden, die gemäß Bestätigung des Reifenher-
stellers auf der im Gutachten genannten Radgröße montierbar sind und ausreichende Tragfähigkeit
bei max. Sturzwinkel und Höchstgeschwindigkeit aufweisen. Diese Bestätigung ist vom Führer des
Fahrzeugs mitzuführen.

S02     Zur Befestigung der Räder dürfen nur die serienmäßigen Befestigungsmittel Nr. S02 (siehe
Seite 1) verwendet werden.




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Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                  PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                      BBS GmbH

                                                                                         Seite 6 von 7


T90    Reifen (LI 90) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1200 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).

T91    Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).

T92    Reifen (LI 92) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1260 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).

T93    Reifen (LI 93) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1300 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).

T95    Reifen (LI 95) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1380 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).

T97    Reifen (LI 97) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1460 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).

V20   Bei Verwendung verschiedener Reifengrößen an Vorder- und Hinterachse sind folgende Rei-
fenkombinationen, sofern die Reifengrößen in der Spalte "Reifen" aufgeführt sind, möglich:

         Vorderachse    Hinterachse

Nr. 1    225/35R20      255/30R20, 265/30R20
Nr. 2    235/30R20      265/25R20, 275/25R20, 285/25R20
Nr. 3    235/35R20      265/30R20
Nr. 4    235/45R20      255/40R20, 265/40R20
Nr. 5    245/30R20      285/25R20, 295/25R20
Nr. 6    245/35R20      275/30R20, 285/30R20, 295/30R20
Nr. 7    245/40R20      275/35R20, 285/35R20
Nr. 8    245/45R20      275/40R20
Nr. 9    255/30R20      295/25R20, 305/25R20
Nr. 10   255/35R20      285/30R20, 295/30R20
Nr. 11   255/40R20      285/35R20, 295/35R20
Nr. 12   255/45R20      285/40R20
Nr. 13   265/30R20      305/25R20, 325/25R20
Nr. 14   265/35R20      295/30R20, 305/30R20

Es sind nur Reifen eines Herstellers und achsweise eines Profiltyps zulässig, für die der Reifen- oder
Fahrzeughersteller die Eignung für das jeweilige Fahrzeug bestätigt. Diese Bestätigung ist vom Führer
des Fahrzeugs mitzuführen.

VA1      Die Sonderräder sind nur an der Vorderachse zulässig.




Prüfort und Prüfdatum

Die Verwendungsprüfung fand am 17. April 2015 in Lambsheim statt.




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Anlage 7 zum Gutachten Nr. 55021515 (1. Ausfertigung)

Prüfgegenstand                 PKW-Sonderrad 9 J x 20 H2 Typ CI02
Hersteller                     BBS GmbH

                                                                                        Seite 7 von 7



Prüfergebnis

Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder un-
ter Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.

Die in diesem Gutachten aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach der Umrüstung den
heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das Gutachten verliert seine Gültigkeit, wenn sich entspre-
chende Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen eintreten, die die
Begutachtungspunkte beeinflussen.

Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 7 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum Februar 2015.

Der Technische Dienst Typprüfstelle Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH,
Am Grauen Stein, 51105 Köln ist mit seinem Ingenieurzentrum Technologiezentrum Typprüfstelle,
Lambsheim für die angewendeten Prüfverfahren vom Kraftfahrt-Bundesamt entsprechend EG-FGV für
das Typgenehmigungsverfahren des KBA unter der Nummer KBA-P 00010-96 benannt.


Lambsheim, 17. April 2015




Bohlander                                                                    00227549.DOC




Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
						
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