GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 1 von 8
Auftraggeber MAK s.p.a.
Via C. Colombo
I-25013 Carpenedolo (BS)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
Modell PRIME-FF
Typ PM8020
Radgröße 8JX20 H2
Zentrierart Mittenzentrierung
Aus- Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Einpress- Rad- Abrollumfang
führung Lochkreis- (mm)/ tiefe last (mm)
Mittenloch-ø (mm) (kg)
(mm)
I2BX PM8020/I2BX / ohne Ring 5/120/72,6 30 810 2300
Kennzeichnungen
KBA-Nummer 52661
Herstellerzeichen MAK
Radtyp und Ausführung PM8020...(s.o)
Radgröße 8JX20 H2
§ 22 52661
Einpresstiefe ET...(s.o)
Herkunftsmerkmal MADE IN CHINA
Herstelldatum Monat und Jahr
Befestigungsmittel
Nr. Art der Bund Anzugsmoment (Nm) Schaftlänge (mm) Artikel-Nr.
Befestigungsmittel
S01 Serienschraube Kegel 60° 130 27,5 O.E
M14x1,25
S02 Serienschraube Kegel 60° 110 26 O.E
M12x1,5
S03 Serienschraube Kegel 60° 120 26 O.E
M12x1,5
Prüfungen
Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
den im Verwendungsbereich aufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und
Handlingsprüfungen durchgeführt.
Verwendungsbereich
Hersteller BMW
Spurverbreiterung innerhalb 2%
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 2 von 8
Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
BMW 3er GT 100-265 235/35R20 T92 A12 A14 A18
3-V, 3K-N1 100-265 245/35R20 T95 A57 Flh S01
e1*2007/46*0559*..;
e24*2007/46*0022*05-
..
BMW 3er-Reihe (V) 85-225 235/30R20 G01 K1a R70 T88 A01 A12 A14
390L, -/X A18 Lim S02
e1*2001/116*
0308*00-08,
0344*00-05
BMW 3er-Reihe (V) 85-160 235/30R20 G01 R70 T88 A01 A12 A14
390L, -/X, 3L, 3K, 3K- A18 Lim S02
N1
e1*2001/116*
0308*09-..,0344*06-..
e1*2007/46*
0314*00-04;
0315*00-05;
§ 22 52661
e24*2007/46*
0022*00-02
- ab Facelift 2008
BMW 3er-Reihe (VI) 85-265 225/35R20 K2b T90 A01 A12 A14
3L 85-265 245/30R20 K1c K2a K2b T90 A18 A57 Lim
e1*2007/46*0314*05-.. S01
- ab Modell 2012
- incl. Facelift 2015
BMW 3er-Touring (VI) 85-151 225/35R20 K2b T90 A01 A12 A14
3K, 3K-N1 85-151 245/30R20 K1c K2a K2b T90 A18 A58 Car
e1*2007/46*0315*06-.. S01
e24*2007/46*0022*03-
- ab Modell 2013
- incl. Facelift 2015
BMW 4er-GranCoupé 100-135 225/35R20 T90 A12 A14 A18
3C 100-135 245/30R20 A01 K1a K2b T90 A58 Lim S01
e1*2007/46*0316*10-..
BMW 4er-Reihe 100-265 225/35R20 T90 A12 A14 A18
3C 100-265 245/30R20 A01 K1a K2b T90 A57 Cpe S01
e1*2007/46*0316*08-..
BMW 5er ActiveHybrid 225, 235 245/35R20 T95 A12 A14 A18
HY A58 L05 Lim
e1*2007/46*0323*.. S01
- ohne Allradlenkung
BMW 5er-GT 120-300 245/40R20 T99 162 A12 A14 A18
GT, K-N1 120-330 245/40R20 M+S T99 162 Flh L05 NBF
e1*2007/46*0215*..; S01
e1*2007/46*0508*..
Gran Turismo
- ohne Allradlenkung
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 3 von 8
Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
BMW 5er-GT 120-300 245/40R20 T99 162 A12 A14 A18
GT, K-N1 120-330 245/40R20 M+S T99 162 Flh L04 NBF
e1*2007/46*0215*..; S01
e1*2007/46*0508*..
Gran Turismo
- mit Allradlenkung
BMW 5er-Reihe 100-330 245/35R20 T95 A12 A14 A18
5L A58 L04 Lim
e1*2007/46*0363*.. S01
- mit Allradlenkung
BMW 5er-Reihe 100-330 245/35R20 T95 A12 A14 A18
5L A57 L05 Lim
e1*2007/46*0363*.. S01
- ohne Allradlenkung
BMW 5er-Touring 150, 190 245/35R20 NoD T95 A00 A12 A14
5K, K-N1 A18 A58 Car
e1*2007/46*0455*.., F40 L04 S01
e1*2007/46*0508*..
- mit Allradlenkung
BMW 6er-Reihe 230-330 245/35R20 T91 T95 A12 A14 A18
§ 22 52661
6C Cbo Cpe L06
e1*2007/46*0562*.. S01
BMW 7er (V) 235 245/40R20 T99 A12 A14 A18
ActiveHybrid 235, 330 245/40R20 M+S T99 A58 L05 NBF
HY, 3-HY, 7L S01
e1*2007/46*0323*..;
e1*2007/46*0586*..;
e1*2007/46*
0276*00-09
BMW 7er-Reihe (V) 155-300 245/35R20 A58 T95 162 A12 A14 A18
701, 7L 155-400 245/40R20 T95 T99 162 L05 NBF S01
e1*2001/116*0490*..;
e1*2007/46*
0276*00-09
- ohne Allradlenkung
BMW 7er-Reihe (V) 155-300 245/35R20 A58 T95 162 A12 A14 A18
701, 7L 155-400 245/40R20 T95 T99 162 L04 NBF S01
e1*2001/116*0490*..;
e1*2007/46*
0276*00-09
- mit Allradlenkung
BMW X1 85-190 225/35R20 T90 A12 A14 A18
X1, X-N1, X1-N1 85-190 245/30R20 A01 K1a T90 S03
e1*2007/46*0275*..;
e1*2007/46*0454*..;
e24*2007/46*0024*..
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 4 von 8
Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
BMW X3 100-230 245/40R20 T95 T99 A12 A14 A18
X3, X-N1 B90 S01
e1*2007/46*0512*..;
e1*2007/46*0454*..
- incl. Facelift 2014
BMW X4 100-230 245/40R20 T95 T99 A12 A14 A18
X3, X-N1 B90 S01
e1*2007/46*
0512*11-..;
e1*2007/46*
0454*13-..
BMW X4 100-230 245/40R20 T95 T99 A12 A14 A18
X3, X-N1 B90 KMV S01
e1*2007/46*
0512*11-..;
e1*2007/46*
0454*13-..
- mit M-Paket -
Verbreiterungen
§ 22 52661
Allgemeine Hinweise
Im Fahrzeug vorgeschriebene Fahrzeugsysteme, z. B. Reifendruckkontrollsysteme, müssen nach
Anbau der Räder funktionsfähig bleiben.
Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den
Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist,
so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief,
Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist
dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur
Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.
Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche (mit Ausnahme der M+S-Profile) und
Tragfähigkeiten der zu verwendenden Reifen sind den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugbrief und -schein,
Zulassungsbescheinigung I) zu entnehmen. Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der
Fahrzeughöchstgeschwindigkeit sind zu berücksichtigen.
Fahrzeughöchst- Tragfähigkeit (%)
geschwindigkeit Geschwindigkeitssymbol (GSY)
V W Y
210 km/h 100% 100% 100%
220 km/h 97% 100% 100%
230 km/h 94% 100% 100%
240 km/h 91% 100% 100%
250 km/h - 95% 100%
260 km/h - 90% 100%
270 km/h - 85% 100%
280 km/h - - 95%
290 km/h - - 90%
300 km/h - - 85%
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 5 von 8
Ferner sind nur Reifen einer Bauart und achsweise eines Reifentyps zulässig. Bei Verwendung
unterschiedlicher Reifentypen auf Vorder- und Hinterachse sind die Hinweise des Fahrzeug- und /
oder Reifenherstellers zu beachten.
Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden Auflage
aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.
Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht länger als
erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet werden. Bei
Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw. gleichem
Abrollumfang verwendet werden.
Die Bezieher der Räder sind darauf hinzuweisen, dass der vom Reifenhersteller vorgeschriebene
Reifenfülldruck zu beachten ist.
Spezielle Auflagen und Hinweise
162 Das Sonderrad (gepr. Radlast) ist in Verbindung mit dieser Reifengröße nur zulässig bis zu
einer zul. Achslast von 1620 kg. Eine erhöhte zulässige Achslast bei Anhängerbetrieb (siehe Ziff. 33
zu Ziff. 16 h bzw. Feld 22 zu Feld 7.1-8.3 in den Fahrzeugpapieren) ist zu beachten.
A01 Nach Durchführung der Technischen Änderung ist das Fahrzeug unter Vorlage der
§ 22 52661
vorliegenden ABE unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den
Kraftfahrzeugverkehr oder einem Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation nach Nummer 4 der
Anlage VIIIb zur StVZO zur Durchführung und Bestätigung der in der ABE vorgeschriebenen
Änderungsabnahme vorzuführen.
A12 Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.
A14 Zum Auswuchten der Räder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte unterhalb der
Felgenschulter oder des Tiefbettes angebracht werden. Bei Anbringung der Klebegewichte im
Felgenbett ist auf einen Mindestabstand von 2 mm zum Bremssattel zu achten.
A18 Es sind nur schlauchlose Reifen zulässig. Werden keine Ventile mit TPMS-Sensoren
verwendet, sind ausschließlich Metallschraubventile mit Befestigung von außen, die den Normen DIN,
E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen, zulässig. Werden Ventile mit TPMS-Sensoren verwendet,
so sind die Hinweise und Vorgaben der Hersteller zu beachten. Die Ventile und Sensoren müssen für
den vorgeschriebenen Luftdruck und die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit geeignet sein. Die
Ventile dürfen nicht über den Felgenrand hinausragen.
A57 Diese Rad-/Reifen-Kombination(en) ist (sind) zulässig an Fahrzeugausführungen mit Front
bzw. Heck-Antrieb und Allradantrieb (z.B. 2WD, 4WD, Quattro, Syncro, 4-Matic, 4x4, u. ä.)
A58 Rad-Reifen-Kombination(en) nicht zulässig an Fahrzeugen mit Allradantrieb.
B90 Räder nicht zulässig an Fahrzeugausführungen mit Bremsscheibendurchmesser 356 mm an
Achse 1.
Car Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Kombilimousine (Avant, Break, Caravan, Kombi, Station-Wagon, Tourer, Turnier, Touring,..).
Cbo Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Cabrio-Limousine, Roadster.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 6 von 8
Cpe Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Coupé.
F40 Rad/Reifenkombination nur zulässig an Fahrzeugausführungen mit Luftfederung an Achse 2.
Flh Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Schräghecklimousine (Fließheck, 3-türig und 5-türig).
G01 Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Anzeige des Geschwindigkeitsmessers und
Wegstreckenzählers innerhalb der Toleranzen (75/443/EWG, ECE-R39, § 57 StVZO) liegt. Wird die
Anzeige angeglichen, sind die in den Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein,
Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) eingetragenen Reifengrößen zu überprüfen.
K1a Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K1c Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
§ 22 52661
genannten Bereich abgedeckt sein.
K2a Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen des Kotflügels oder durch Anbau von
dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte herzustellen. Die gesamte
Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes
des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt
sein.
K2b Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
KMV Betrifft nur Fahrzeugvarianten mit serienmäßigen Kunststoffverbreiterungen bzw. mit
zusätzlichen Kotflügelverbreiterungen (Radlaufleisten).
L04 Die Verwendung dieser Rad/Reifen-Kombination(en) ist(sind) nur zulässig an Fahrzeugen mit
Allradlenkung (4WS).
L05 Die Verwendung dieser Rad/Reifen-Kombination(en) ist(sind) nicht zulässig an Fahrzeugen
mit Allradlenkung (4WS).
L06 Diese Rad-/Reifen-Kombination(en) ist (sind) zulässig an Fahrzeugausführungen mit und
ohne Allradlenkung (4WS).
Lim Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Limousine.
M+S Diese Reifengröße ist nur zulässig als M+S-Bereifung.
NBF Die Räder sind nicht zulässig für gepanzerte bzw. beschussgeschützte
Fahrzeugausführungen.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 7 von 8
NoD Nicht zulässig für Fahrzeugausführungen mit Dieselmotor.
R70 Für das Fahrzeug ist die Reifengröße auf der im Gutachten genannten Radgröße durch den
Reifenhersteller zu bestätigen. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
S01 Zur Befestigung der Räder dürfen nur die serienmäßigen Befestigungsmittel Nr. S01 (siehe
Seite 1) verwendet werden.
S02 Zur Befestigung der Räder dürfen nur die serienmäßigen Befestigungsmittel Nr. S02 (siehe
Seite 1) verwendet werden.
S03 Zur Befestigung der Räder dürfen nur die serienmäßigen Befestigungsmittel Nr. S03 (siehe
Seite 1) verwendet werden.
T88 Reifen (LI 88) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1120 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
T90 Reifen (LI 90) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1200 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
§ 22 52661
T91 Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
T92 Reifen (LI 92) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1260 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
T95 Reifen (LI 95) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1380 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
T99 Reifen (LI 99) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1550 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 52661 nach §22 StVZO
Anlage 4 zum Prüfbericht Nr. 55811719 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8JX20 H2 Typ PM8020
Hersteller MAK s.p.a.
Seite 8 von 8
Prüfort und Prüfdatum
Die Verwendungsprüfung fand am 11. Dezember 2019 in Lambsheim statt.
Prüfergebnis
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder
unter Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.
Die in diesem Gutachten aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach der Umrüstung den
heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das Gutachten verliert seine Gültigkeit, wenn sich
entsprechende Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen
eintreten, die die Begutachtungspunkte beeinflussen.
Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 8 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum April 2019.
Der Technische Dienst Typprüfstelle Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH,
Am Grauen Stein, 51105 Köln ist mit seinem Ingenieurzentrum Technologiezentrum Typprüfstelle,
Lambsheim für die angewendeten Prüfverfahren vom Kraftfahrt-Bundesamt entsprechend EG-FGV für
das Typgenehmigungsverfahren des KBA unter der Nummer KBA-P 00010-96 benannt.
Lambsheim, 11. Dezember 2019
§ 22 52661
Schmidt 00334558.DOC
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim