Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
ALLGEMEINE BETRIEBSERLAUBNIS (ABE)
nach § 22 in Verbindung mit § 20 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) in der
Fassung der Bekanntmachung vom 26.04.2012 (BGBl I S.679)
Nummer der ABE: 49751
Gerät: Sonderräder für Personenkraftwagen
9 J x 20 H2
Typ: MANAY 20
Inhaber der ABE ETA BETA S.p.A.
und Hersteller: IT-25014 Castenedolo
Für die oben bezeichneten reihenweise zu fertigenden oder gefertigten Geräte wird diese
Genehmigung mit folgender Maßgabe erteilt:
Die genehmigte Einrichtung erhält das Typzeichen
KBA 49751
Dieses von Amts wegen zugeteilte Zeichen ist auf jedem Stück der laufenden Fertigung in
der vorstehenden Anordnung dauerhaft und jederzeit von außen gut lesbar anzubringen.
Zeichen, die zu Verwechslungen mit einem amtlichen Typzeichen Anlass geben können,
dürfen nicht angebracht werden.
Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
2
Nummer der ABE: 49751
Die ABE-Nr. 49751 erstreckt sich auf die Sonderräder 9 J x 20 H2, Typ MANAY 20, in den
Ausführungen wie im Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung) vom 23.03.2015
beschrieben.
Die Sonderräder dürfen nur zur Verwendung mit den in den Anlagen Nr. 1 bis 7 des
Gutachtens genannten Bereifungen unter den angegebenen Bedingungen an den dort
aufgeführten bzw. beschriebenen Kraftfahrzeugen feilgeboten werden.
Für die in dieser ABE freigegebenen Rad/Reifenkombinationen ist die Berichtigung
der Zulassungsbescheinigung Teil I gemäß §13 Fahrzeug-Zulassungsverordnung
(FZV) nicht erforderlich.
An jedem Gerät der laufenden Fertigung sind an den aus den Prüfunterlagen ersichtlichen
Stellen gut lesbar und dauerhaft,
der Name des Herstellers oder das Herstellerzeichen,
die Felgengröße,
der Typ und die Ausführung des Sonderrades,
das Herstelldatum (Monat, Jahr),
das Typzeichen und
die Einpreßtiefe anzubringen.
Sofern Mittenzentrierringe verwendet werden, sind diese mit dem Innen- und
Außendurchmesser zu kennzeichnen.
Im Übrigen gelten die im beiliegenden Gutachten nebst Anlagen der Typprüfstelle
Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH, Köln, vom 23.03.2015
festgehaltenen Angaben.
Das geprüfte Muster ist so aufzubewahren, dass es noch fünf Jahre nach Erlöschen der ABE
in zweifelsfreiem Zustand vorgewiesen werden kann.
Flensburg, 08.04.2015
Im Auftrag
Frederik Maß
Anlagen:
Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung
Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung), zur Genehmigung vorgelegt am: 23.03.2015
Kraftfahrt-Bundesamt
DE-24932 Flensburg
Nummer der ABE: 49751
- Anlage -
Nebenbestimmungen und Rechtsbehelfsbelehrung
Nebenbestimmungen
Die Einzelerzeugnisse der reihenweisen Fertigung müssen mit den
Genehmigungsunterlagen genau übereinstimmen. Mit dem zugeteilten
Typzeichen/Prüfzeichen dürfen die Fahrzeugteile nur gekennzeichnet werden, die den
Genehmigungsunterlagen in jeder Hinsicht entsprechen.
Änderungen an den Einzelerzeugnissen sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung des
Kraftfahrt-Bundesamtes gestattet.
Änderungen der Firmenbezeichnung, der Anschrift und der Fertigungsstätten sowie eines bei
der Erteilung der Genehmigung benannten Zustellungsbevollmächtigten oder
bevollmächtigten Vertreters sind dem Kraftfahrt-Bundesamt unverzüglich mitzuteilen.
Das Kraftfahrt-Bundesamt ist unverzüglich zu benachrichtigen, wenn die reihenweise
Fertigung oder der Vertrieb der genehmigten Einrichtung innerhalb eines Jahres oder
endgültig oder länger als ein Jahr eingestellt wird. Die Aufnahme der Fertigung oder des
Vertriebs ist dann dem Kraftfahrt-Bundesamt unaufgefordert innerhalb eines Monats
mitzuteilen.
Verstöße gegen diese Bestimmungen können zum Widerruf der Genehmigung führen und
können überdies strafrechtlich verfolgt werden.
Die Genehmigung erlischt, wenn sie zurückgegeben oder entzogen wird, oder der
genehmigte Typ den Rechtsvorschriften nicht mehr entspricht. Der Widerruf kann
ausgesprochen werden, wenn die für die Erteilung und den Bestand der Genehmigung
geforderten Voraussetzungen nicht mehr bestehen, wenn der Genehmigungsinhaber gegen
die mit der Genehmigung verbundenen Pflichten – auch soweit sie sich aus den zu dieser
Genehmigung zugeordneten besonderen Auflagen ergeben - verstößt oder wenn sich
herausstellt, dass der genehmigte Typ den Erfordernissen der Verkehrssicherheit oder des
Umweltschutzes nicht entspricht.
Das Kraftfahrt-Bundesamt kann jederzeit die ordnungsgemäße Ausübung der durch diese
Genehmigung verliehenen Befugnisse, insbesondere die genehmigungsgerechte Fertigung
sowie die Maßnahmen zur Übereinstimmung der Produktion, nachprüfen. Es kann zu diesem
Zweck Proben entnehmen oder entnehmen lassen. Dem Kraftfahrt-Bundesamt und/oder
seinen Beauftragten ist ungehinderter Zutritt zu Produktions- und Lagerstätten zu gewähren.
Die mit der Erteilung dieser Genehmigung verliehenen Befugnisse sind nicht übertragbar.
Schutzrechte Dritter werden durch diese Genehmigung nicht berührt.
Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Genehmigung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch
erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Kraftfahrt-Bundesamt, Fördestraße 16,
DE-24944 Flensburg, schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Auftraggeber ETA BETA s.p.a.
Via Brescia 53/a
I-25014 Castenedolo (BS)
QM-Nr. 44 102 140314
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
Modell DLW MANAY
Typ MANAY 20
Radgröße 9 J x 20 H2
Zentrierart Mittenzentrierung
Aus- Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Ein- Rad- Abroll- Gültig ab
führung Lochkreis- press- last umfang Herstell-
(mm)/ tiefe (kg) (mm) datum
Mittenloch-ø (mm)
(mm)
5E MANAY 20 5E / Ø78,1-Ø60,1 5/108/60,1 40 850 2280 1/2014
5E MANAY 20 5E / Ø78,1-Ø63,4 5/108/63,4 40 850 2280 1/2014
5E MANAY 20 5E / Ø78,1-Ø65,1 5/108/65,1 40 850 2280 1/2014
5E MANAY 20 5E / Ø78,1-Ø67,1 5/108/67,1 40 850 2280 1/2014
5P2 MANAY 20 5P2 / Ø78,1-Ø57,1 5/112/57,1 26 850 2225 1/2014
5P3 MANAY 20 5P3 / Ø78,1-Ø57,1 5/112/57,1 28 850 2225 1/2014
5B MANAY 20 5B / Ø78,1-Ø57,1 5/112/57,1 35 750 2225 1/2014
5P MANAY 20 5P / Ø78,1-Ø57,1 5/112/57,1 42 850 2280 1/2014
5P2 MANAY 20 5P2 / Ø78,1-Ø66,5 5/112/66,5 26 850 2225 1/2014
5P2 MANAY 20 5P2 / Ø78,1-Ø66,6 5/112/66,6 26 850 2225 1/2014
5P3 MANAY 20 5P3 / Ø78,1-Ø66,5 5/112/66,5 28 850 2225 1/2014
5P3 MANAY 20 5P3 / Ø78,1-Ø66,5 5/112/66,5 28 850 2225 1/2014
5B MANAY 20 5B / Ø78,1-Ø66,5 5/112/66,5 35 750 2225 1/2014
5B MANAY 20 5B / Ø78,1-Ø66,6 5/112/66,6 35 750 2225 1/2014
5P MANAY 20 5P / Ø78,1-Ø66,5 5/112/66,5 42 850 2280 1/2014
5P MANAY 20 5P / Ø78,1-Ø66,6 5/112/66,6 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø56,1 5/114,3/56,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø56,1 5/114,3/56,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø56,1 5/114,3/56,1 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø56,6 5/114,3/56,6 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø56,6 5/114,3/56,6 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø56,6 5/114,3/56,6 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø60,1 5/114,3/60,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø60,1 5/114,3/60,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø60,1 5/114,3/60,1 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø64,1 5/114,3/64,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø64,1 5/114,3/64,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø64,1 5/114,3/64,1 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø66,1 5/114,3/66,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø66,1 5/114,3/66,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø66,1 5/114,3/66,1 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø66,6 5/114,3/66,6 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø66,6 5/114,3/66,6 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø66,6 5/114,3/66,6 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø67,1 5/114,3/67,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø67,1 5/114,3/67,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø67,1 5/114,3/67,1 42 850 2280 1/2014
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Aus- Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Ein- Rad- Abroll- Gültig ab
führung Lochkreis- press- last umfang Herstell-
(mm)/ tiefe (kg) (mm) datum
Mittenloch-ø (mm)
(mm)
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø68,1 5/114,3/68,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø68,1 5/114,3/68,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø68,1 5/114,3/68,1 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø70,1 5/114,3/70,1 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø70,1 5/114,3/70,1 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø70,1 5/114,3/70,1 42 850 2280 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø70,5 5/114,3/70,5 28 850 2225 1/2014
5C2 MANAY 20 5C2 / Ø78,1-Ø70,6 5/114,3/70,6 28 850 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø70,5 5/114,3/70,5 35 750 2225 1/2014
5C MANAY 20 5C / Ø78,1-Ø70,6 5/114,3/70,6 35 750 2225 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø70,5 5/114,3/70,5 42 850 2280 1/2014
5C1 MANAY 20 5C1 / Ø78,1-Ø70,6 5/114,3/70,6 42 850 2280 1/2014
5Z2 MANAY 20 5Z2 / Ø78,1-Ø70,2 5/115/70,2 42 850 2280 1/2014
5Z2 MANAY 20 5Z2 / Ø78,1-Ø71,6 5/115/71,6 42 850 2280 1/2014
5G2 MANAY 20 5G2 / Ø78,1-Ø64,1 5/120/64,1 35 750 2225 1/2014
5G3 MANAY 20 5G3/ Ø78,1-Ø64,1 5/120/64,1 40 850 2280 1/2014
5G2 MANAY 20 5G2 / Ø78,1-Ø65,1 5/120/65,1 35 750 2225 1/2014
5G3 MANAY 20 5G3/ Ø78,1-Ø65,1 5/120/65,1 40 850 2280 1/2014
5L1 MANAY 20 5L1/ ohne Ring 5/120/65,1 42 850 2280 1/2014
5G2 MANAY 20 5G2 / Ø78,1-Ø67,1 5/120/67,1 35 750 2225 1/2014
5G3 MANAY 20 5G3/ Ø78,1-Ø67,1 5/120/67,1 40 850 2280 1/2014
5G2 MANAY 20 5G2 / Ø78,1-Ø72,6 5/120/72,6 35 750 2225 1/2014
5G3 MANAY 20 5G3/ Ø78,1-Ø72,6 5/120/72,6 40 850 2280 1/2014
5G2 MANAY 20 5G2 / Ø78,1-Ø74,1 5/120/74,1 35 750 2225 1/2014
5G3 MANAY 20 5G3/ Ø78,1-Ø74,1 5/120/74,1 40 850 2280 1/2014
5S2 MANAY 20 5S2/ ohne Ring 5/130/71,6 45 850 2310 1/2014
5S1 MANAY 20 5S1/ ohne Ring 5/130/71,6 47 850 2310 1/2014
Kennzeichnung
KBA-Nummer 49751
Herstellerzeichen ETA BETA
Radtyp und Ausführung MANAY 20...(s.o.)
Radgröße 9Jx20 H2
Einpreßtiefe ET... (s.o)
Herkunftsmerkmal Made in Italy
Herstellungsdatum Monat und Jahr
Befestigungselemente
Die zu verwendenden Befestigungselemente sowie deren Anzugsmomente sind den
Verwendungsbereichsgutachten zu entnehmen.
Prüfungen
Die o.g. Sonderräder wurden gemäß den Richtlinien für die Prüfung von Sonderrädern für
Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger vom 25.November 1998 geprüft.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Folgende Prüfungen wurden mit positivem Ergebnis abgeschlossen:
- Biegeumlaufprüfung
- Abrollprüfung
- Impactprüfung
Folgende Testdaten liegen der Biegeumlaufprüfung zugrunde:
Anschluß Einpresstiefe (mm) Radlast (kg) Abrollumfang
5/120 35 750 2225
5/112 35 750 2225
5/112 26 850 2225
5/130 47 850 2310
5/120 40 850 2280
5/108 40 850 2280
5/115 42 850 2280
Folgende Testdaten liegen der Impactprüfung zugrunde:
Anschluß Reifengröße Einpresstiefe (mm) Radlast (kg)
5/120 225/35R20 35 750
5/120 225/35R20 40 850
5/130 225/35R20 47 850
5/108 225/35R20 40 850
5/112 225/35R20 26 850
5/112 225/35R20 35 750
Folgende Testdaten liegen der Abrollprüfung zugrunde:
Anschluß Reifengröße Einpresstiefe (mm) Radlast (kg)
5/120 325/50R20 40 850
Aufgrund bereits positiv durchgeführter Prüfungen an vergleichbaren Rädern des genannten Radtyps
sind die folgenden Prüfungen nicht mehr erforderlich:
- Salzsprühtest
Die Maße und Toleranzen entsprechen in wesentlichen Punkten der ETRTO.
Die Zusammensetzung, die Festigkeitswerte und das Korrosionsverhalten des verwendeten
Werkstoffes sind in der Radbeschreibung des Herstellers aufgeführt.
Das Gewicht einer unlackierten Probe betrug 13,3 kg.
Prüfort und Prüfdatum
Die Festigkeitsprüfung des Sonderradtyps wurde in Capriano del colle beim Qualilab s.r.l. ub 03/2014
durchgeführt.
Hinweise zum Sonderrad
Die Festigkeitsprüfung wurde beim Qualilab (Nummer 230-QL14-R01 ver.0) durchgeführt. Auf Wunsch
des Kunden wurden nur für die Versionen 5L1, 5P2, 5B, 5E, 5P und 5S2 Verwndungen festgelegt.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Prüfergebnis
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder an
den in den Verwendungsbereichsgutachten genannten Fahrzeugen und den dort aufgeführten
Bedingungen zu verwenden.
Anlagen
Beschreibung - 03.03.2014
Radzeichnung EB.328.01 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5B 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5C 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5C1 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5C2 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5G 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5G2 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5G3 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5L1 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5E 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5P 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5P2 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5P3 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5S1 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5S2 03.01.2014
Radzeichnung EB.328.01.5Z2 03.01.2014
Befestigungsmittelzeichnung D18.14.2.25.CH22.60 06.10.2009
Befestigungsmittelzeichnung D9.14.15.27.CH19.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung D3.12.125.26.CH19.60 09.01.2001
mit Änderung vom 09.01.2006
Befestigungsmittelzeichnung D1B.12.15.32.CH19.60 03.06.2009
Befestigungsmittelzeichnung D1.12.15.27.CH19.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung D7.1-2.34.CH19.60 09.09.2001
mit Änderung vom 16.09.2006
Befestigungsmittelzeichnung VM.14.125.35.CH17.60 29.04.2009
Befestigungsmittelzeichnung VM6.14.125.28.CH17.6 10.05.2012
Befestigungsmittelzeichnung VH1.12.125.30.CH17.6 02.02.2004
Befestigungsmittelzeichnung VK.14.15.28.CH17.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung VF.12.15.31.CH17.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung VGK.14.15.30.CH17.60 27.11.2008
Befestigungsmittelzeichnung VB-1.12.15.27.CH17.6 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung VU.14.15.32.CH17.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung VP.12.15.24.CH17.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung VS.12.175.27.CH19.60 09.01.2001
Befestigungsmittelzeichnung D9B.14.15.32.CH19.60 06.02.2009
Zentrierringzeichnung TAB.08 Ø78,1 10.10.2007
mit Änderung vom 16.07.2009
Nabenkappenzeichnung cap MT070 17.04.2013
Befestigungsmittelzeichnung VM7.14.125.32.CH17.6 06.03.2014
Test Report 230-QL14-R01 ver.0 19.03.2014
Verwendung Anlage 1 bis 7
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 5.
Gegen die Erteilung einer Allgemeinen Betriebserlaubnis bestehen unsererseits keine technischen
Bedenken.
Der Technische Dienst Typprüfstelle Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH,
Am Grauen Stein, 51105 Köln ist mit seinem Ingenieurzentrum Technologiezentrum Typprüfstelle,
Lambsheim für die angewendeten Prüfverfahren vom Kraftfahrt-Bundesamt entsprechend EG-FGV für
das Typgenehmigungsverfahren des KBA unter der Nummer KBA-P 00010-96 benannt.
Lambsheim, 23. März 2015
Coen 00226050.DOC
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Auftraggeber ETA BETA s.p.a.
Via Brescia 53/a
I-25014 Castenedolo (BS)
20 100 32000463
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
Modell DLW MANAY
Typ MANAY 20
Radgröße 9Jx20 H2
Zentrierart Mittenzentrierung
Aus- Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Einpress- Rad- Abrollumfang
führung Lochkreis- (mm)/ tiefe last (mm)
Mittenloch-ø (mm) (kg)
(mm)
5P MANAY 20 5P / Ø78,1-Ø66,6 5/112/66,6 42 850 2280
Kennzeichnungen
KBA-Nummer 49751
Herstellerzeichen ETA BETA
Radtyp und Ausführung MANAY 20...(s.o.)
Radgröße 9Jx20 H2
Einpresstiefe ET... (s.o)
Herkunftsmerkmal Made in Italy
Herstelldatum Monat und Jahr
Befestigungsmittel
Nr. Art der Befestigungsmittel Bund Anzugsmoment (Nm) Schaftlänge (mm)
S01 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 130 28,3
S02 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 130 30
S03 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 150 30
S04 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 150 30
S05 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 150 28,3
S06 Schraube M14x1,5 Kegel 60° 160 28,3
Prüfungen
Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
den im Verwendungsbereich aufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und
Handlingsprüfungen durchgeführt.
Verwendungsbereich
Hersteller Mercedes-Benz
Spurverbreiterung innerhalb 2%
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
A-Klasse 66-155 235/30R20 K1c K2c K4i K5d K5k K6g K7d K8h 0A1 A01 A02
176, 245G R70 T88 A04 A05 A08
e1*2007/46*0928*..; A09 A12 A14
e1*2001/116* A18 A57 Flh
0470*04-.. S01
C-Klasse 115-135 225/35R20 K1a K1b K2b T90 0A1 A01 A02
204 115-135 235/30R20 K1c K2b R70 T88 A04 A05 A08
e1*2001/116* 115-135 245/30R20 K1c K2b T90 A09 A12 A14
0431*29-.. 115-135 255/30R20 K2b K4i K6g K6j R03 T92 A18 A58 F39
(FIN: WDD205...) 115-135 265/30R20 K2a K2b K4i K6h K6r R03 Lim V20 S02
CL-Klasse 220-368 245/35R20 T91 T95 0A1 A02 A04
215 220-368 275/30R20 A01 K2c K42 K56 R03 A05 A08 A09
e1*98/14*0113*.. A12 A14 A18
R21 V20 S04
CL-Klasse 285 245/35R20 R37 T91 T95 0A1 A02 A04
216 285,320 255/35R20 T93 T97 A05 A08 A09
e1*2001/116*0372*.. 285,320 265/30R20 A01 K1a K1b K41 T94 A12 A14 A18
285,320 265/35R20 A01 K1a K1b K41 T95 T99 Cpe P35 V00
285,320 275/30R20 R03 T97 VS0 S05
285,320 275/35R20 R03
E-Klasse 100-200 245/30R20 K1a K1b T90 0A1 A01 A02
212 A04 A05 A08
e1*2001/116*0501*.. A09 A12 A14
- mit Luftfederung A18 A58 F38
- incl. Facelift 2013 Lim S01
E-Klasse 100-200 245/30R20 K1a K1b T90 0A1 A01 A02
212, 212G A04 A05 A08
e1*2001/116*0501*..; A09 A12 A14
e1*2007/46*0484*.. A18 A58 F39
- incl. Facelift 2013 Lim S01
GLA-Klasse 100-155 235/35R20 0A1 A02 A04
245G 100-155 235/40R20 A05 A08 A09
e1*2001/116* 100-155 245/35R20 A01 K1a K2b K6v A12 A14 A18
0470*06-.. 100-155 245/40R20 A01 G01 K1b K2b K6v A57 Flh S01
GLK-Klasse 100-225 235/45R20 0A1 A02 A04
204X 100-225 245/40R20 A05 A08 A09
e1*2001/116*0480*.. 100-225 245/45R20 A12 A14 A18
100-225 255/40R20 R03 V20 S05
100-225 275/35R20 A01 K2c K6a R03
100-225 275/40R20 A01 K2c K6a R03
M-Klasse 110-173 255/50R20 A01 G01 K2b KOV R37 167 0A1 A02 A04
163 110-173 255/50R20 A01 G01 KMV R37 167 A05 A08 A09
e1*96/79*0083*.. 110-215 275/40R20 A01 K2b KOV T02 170 A12 A14 A18
110-255 275/40R20 KMV T02 170 B01 S06
M-Klasse 140-285 255/45R20 K1b T01 T05 170 0A1 A01 A02
164 140-285 265/45R20 K1b 170 A04 A05 A08
e1*2001/116*0315*.. 140-285 275/40R20 K1c K2b 170 A09 A12 A14
- mit Luftfederung A18 F38 S03
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
M-Klasse 140-285 255/45R20 K1c T01 T05 170 0A1 A01 A02
164 140-285 265/45R20 K1c K2b 170 A04 A05 A08
e1*2001/116*0315*.. 140-285 275/40R20 K1c K2b 170 A09 A12 A14
- ohne Luftfederung A18 F39 S03
M-Klasse 150-190 245/45R20 R37 T03 170 0A1 A02 A04
166 150-245 255/45R20 A01 K2b T01 T05 170 A05 A08 A09
e1*2007/46*0598*.. 150-245 265/40R20 A01 K2b T00 T04 170 A12 A14 A18
150-245 265/45R20 A01 K2b 170 A56 ML8 NBF
150-245 275/40R20 A01 K1a K1b K2b T02 T06 170 S03
ML 63 AMG 386, 410 255/45R20 A84 A90 M+S T05 170 0A1 A02 A04
166, 166AMG 386, 410 265/45R20 A12 170 A05 A08 A09
e1*2007/46*0598*..; 386, 410 275/40R20 A12 T06 170 A14 A18 A56
e1*2007/46*0826*..; S03
R 63 AMG 375 255/45R20 K1c K2c M+S 0A1 A01 A02
251, 251AMG 375 265/45R20 K1c K2c A04 A05 A08
e1*2001/116*0341*.., 375 275/40R20 K1c K2c A09 A12 A14
e1*2001/116*0404*.. A18 S03
R-Klasse 140-285 255/45R20 K1c K2c 170 0A1 A01 A02
251 140-285 265/45R20 K1c K2c 170 A04 A05 A08
e1*2001/116*0341*.. 140-285 275/40R20 K1c K2c 170 A09 A12 A14
A18 S03
S-Klasse 145-368 245/35R20 T91 T95 0A1 A02 A04
220 145-368 275/30R20 A01 K2b K42 K56 R03 A05 A08 A09
e1*97/27*0099*.. A12 A14 A18
A61 NBF R21
V20 S04
S-Klasse 150-285 245/35R20 R37 T95 0A1 A02 A04
221 150-320 255/35R20 T93 T97 A05 A08 A09
e1*2001/116*0335*.. 150-320 275/30R20 R03 T97 A12 A14 A18
150-320 275/35R20 R03 P35 V00 VS0
S05
S-Klasse 190-335 245/40R20 A10 T95 T99 0A1 A02 A04
222, 221 190-335 275/35R20 A12 R03 A05 A08 A09
e1*2007/46*0960*..; A14 A18 A58
e1*2001/116* BnK Lim V20
0335*19-.. X93 Y92 S05
ab Modell 2013
Auflagen und Hinweise
0A1 Im Fahrzeug verbaute sicherheits- und/oder umweltrelevante Fahrzeugsysteme (z. B.
Reifendruckkontrollsysteme) müssen nach Anbau der Sonderräder funktionsfähig bleiben bzw.
entsprechend ersetzt werden.
167 Das Sonderrad (gepr. Radlast) ist in Verbindung mit dieser Reifengröße nur zulässig bis zu
einer zul. Achslast von 1670 kg. Eine erhöhte zulässige Achslast bei Anhängerbetrieb (siehe Ziff. 33
zu Ziff. 16 h bzw. Feld 22 zu Feld 7.1-8.3 in den Fahrzeugpapieren) ist zu beachten.
170 Das Sonderrad (gepr. Radlast) ist in Verbindung mit dieser Reifengröße nur zulässig bis zu
einer zul. Achslast von 1700 kg. Eine erhöhte zulässige Achslast bei Anhängerbetrieb (siehe Ziff. 33
zu Ziff. 16 h bzw. Feld 22 zu Feld 7.1-8.3 in den Fahrzeugpapieren) ist zu beachten.
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Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
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A01 Der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeugs ist durch einen amtlich anerkannten
Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen
Kraftfahrzeugsachverständigen oder einen Angestellten nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO
auf einem Nachweis entsprechend dem im Beispielkatalog zum §19 StVZO veröffentlichten Muster
bescheinigen zu lassen.
A02 Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den
Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist,
so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief,
Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist
dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur
Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.
A04 Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche (mit Ausnahme der M+S-Profile) und
Tragfähigkeiten der zu verwendenden Reifen sind den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugbrief und -schein,
Zulassungsbescheinigung I) zu entnehmen. Ferner sind nur Reifen einer Bauart und achsweise eines
Reifentyps zulässig. Bei Verwendung unterschiedlicher Reifentypen auf Vorder- und Hinterachse sind
die Hinweise des Fahrzeug- und / oder Reifenherstellers zu beachten.
A05 Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden
Auflage aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.
A08 Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht
länger als erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet
werden. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw.
gleichem Abrollumfang verwendet werden.
A09 Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, dass der vom Reifenhersteller
vorgeschriebene Reifenfülldruck zu beachten ist.
A10 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten an der Hinterachse verwendet werden.
A12 Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.
A14 Zum Auswuchten der Sonderräder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte
unterhalb der Felgenschulter oder des Tiefbettes angebracht werden. Bei Anbringung der
Klebegewichte im Felgenbett ist auf einen Mindestabstand von 2 mm zum Bremssattel zu achten.
A18 Es sind nur schlauchlose Reifen zulässig. Werden keine Ventile mit TPMS-Sensoren
verwendet, sind ausschließlich Metallschraubventile mit Befestigung von außen, die den Normen DIN,
E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen, zulässig. Werden Ventile mit TPMS-Sensoren verwendet,
so sind die Hinweise und Vorgaben der Hersteller zu beachten. Die Ventile und Sensoren müssen für
den vorgeschriebenen Luftdruck und die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit geeignet sein. Die
Ventile dürfen nicht über den Felgenrand hinausragen.
A56 Die Rad/Reifen-Kombination ist nur zulässig an Fahrzeugausführungen mit Allradantrieb (z.B.
4WD, Quattro, Syncro, 4-Matic, 4x4 u. ä.)
A57 Diese Rad/Reifen-Kombination(en) ist (sind) zulässig an Fahrzeugausführungen mit Front
bzw. Heck-Antrieb und Allradantrieb (z.B. 2WD, 4WD, Quattro, Syncro, 4-Matic, 4x4 u. ä.)
A58 Rad-Reifen-Kombination(en) nicht zulässig an Fahrzeugen mit Allradantrieb.
A61 Nicht zulässig für Fahrzeugausführungen mit extra verlängerter Karosserie (Fahrzeuglänge
über 5200 mm).
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A84 Die Vorgaben und Hinweise des Fahrzeugherstellers bezüglich der Verwendung von
Winterreifen (M+S-Profil) und Schneeketten sind zu beachten (s. Betriebsanleitung).
A90 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten, die nicht mehr als 9 mm einschließlich
Kettenschloss auftragen, an den laut Betriebsanleitung dafür vorgesehenen Achsen verwendet
werden.
B01 Die Sonderräder sind nicht zulässig an Fahrzeugen mit 4-Kolben-Festsattelbremse
an Achse 1.
BnK Die Sonderräder sind nicht an Fahrzeugausführungen mit Keramik-Bremsen zulässig.
Cpe Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Coupé.
F38 Rad/Reifenkombination nur zulässig an Fahrzeugausführungen mit Luftfederung.
F39 Rad/Reifenkombination nicht zulässig an Fahrzeugausführungen mit Luftfederung.
Flh Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Fließheck
(3-türig und 5-türig).
G01 Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Anzeige des Geschwindigkeitsmessers und
Wegstreckenzählers innerhalb der Toleranzen (75/443/EWG, ECE-R39, § 57 StVZO) liegt. Wird die
Anzeige angeglichen, sind die in den Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein,
Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) eingetragenen Reifengrößen zu überprüfen.
K1a Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K1b Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen des Kotflügels oder durch Anbau von
dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte herzustellen. Die gesamte
Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes
des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt
sein.
K1c Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K2a Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen des Kotflügels oder durch Anbau von
dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte herzustellen. Die gesamte
Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes
des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt
sein.
K2b Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
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K2c Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K41 An Achse 1 ist durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K42 An Achse 2 ist durch Nacharbeiten der Radhausausschnittkanten eine ausreichende
Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K4i An Achse 2 ist die Radhausinnenverkleidung an der Radhausausschnittkante auszuschneiden
bzw. um 5 mm zu kürzen und anschließend dauerhaft neu zu befestigen.
K56 Durch Nacharbeit der Heckschürze am Übergang zum Radhausausschnitt ist eine
ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
K5d An Achse 1 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 200 mm vor bis 200 mm hinter
Radmitte vollständig umzulegen.
K5k An Achse 1 ist die Befestigungslasche der Frontschürze am Übergang zur
Radhausausschnittkante um 5 mm zu kürzen oder um das gleiche Maß nach vorne/oben zu biegen.
K6a An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 100 mm vor bis 100 mm hinter
Radmitte vollständig umzulegen.
K6g An Achse 2 ist die Befestigungslasche der Heckschürze am Übergang zur
Radhausausschnittkante um 5 mm zu kürzen oder um das gleiche Maß nach hinten/oben zu biegen.
K6h An Achse 2 ist die Befestigungslasche der Heckschürze am Übergang zur
Radhausausschnittkante um 10 mm zu kürzen oder um das gleiche Maß nach hinten/oben zu biegen.
Die Befestigungsschraube ist soweit wie möglich nach hinten zu versetzen.
K6j An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten am Übergang zur Heckschürze vollständig
umzulegen.
K6r An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 300mm vor bis 200mm nach
Radmitte vollständig umzulegen.
K6v An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 100 mm vor bis 100 mm hinter
Radmitte um 5 mm auszuschneiden bzw. zu kürzen.
K7d An Achse 1 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 200 mm vor bis 200 mm hinter
Radmitte um 5 mm aufzuweiten.
K8h An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 300 mm vor bis 200 mm hinter
Radmitte um 5 mm aufzuweiten.
KMV Betrifft nur Fahrzeugvarianten mit serienmäßigen Kunststoffverbreiterungen bzw.
Kotflügelverbreiterungen (Radlaufleisten).
KOV Betrifft nur Fahrzeugvarianten ohne serienmäßigen Kunststoffverbreiterungen bzw.
Kotflügelverbreiterungen (Radlaufleisten).
Lim Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Limousine.
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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M+S Diese Reifengröße ist nur zulässig als M+S-Bereifung.
ML8 Sonderrad nur zulässig für Fahrzeugausführungen mit Bremsscheibendurchmesser von max.
350 mm an Achse 1.
NBF Die Räder sind nicht zulässig für gepanzerte bzw. beschussgeschützte
Fahrzeugausführungen.
P35 Sonderrad nicht zulässig für Fahrzeugausführungen mit Bremsscheibendurchmesser 350 mm
an Achse 1.
R03 Diese Reifengröße ist nur an Achse 2 zulässig.
R21 Es können Reifen gleicher Größe verwendet werden, die gemäß Bestätigung des
Reifenherstellers auf der im Gutachten genannten Radgröße montierbar sind und ausreichende
Tragfähigkeit bei max. Sturzwinkel und Höchstgeschwindigkeit aufweisen. Diese Bestätigung ist vom
Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
R37 Diese Reifengröße ist nicht geprüft für Fahrzeuge, die serienmäßig ausschließlich mit
größeren und/oder breiteren Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-
Papier oder Bedienungsanleitung) ausgerüstet sind.
R70 Für das Fahrzeug ist die Reifengröße auf der im Gutachten genannten Radgröße durch den
Reifenhersteller zu bestätigen. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
S01 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S01
(siehe Seite 1) verwendet werden.
S02 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S02
(siehe Seite 1) verwendet werden.
S03 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S03
(siehe Seite 1) verwendet werden.
S04 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S04
(siehe Seite 1) verwendet werden.
S05 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S05
(siehe Seite 1) verwendet werden.
S06 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S06
(siehe Seite 1) verwendet werden.
T00 Reifen (LI 100) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1600 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T01 Reifen (LI 101) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1650 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T02 Reifen (LI 102) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1700 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T03 Reifen (LI 103) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1750 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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T04 Reifen (LI 104) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1800 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T05 Reifen (LI 105) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1850 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T06 Reifen (LI 106) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1900 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T88 Reifen (LI 88) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1120 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T90 Reifen (LI 90) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1200 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T91 Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T92 Reifen (LI 92) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1260 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T93 Reifen (LI 93) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1300 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T94 Reifen (LI 94) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1340 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T95 Reifen (LI 95) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1380 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T97 Reifen (LI 97) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1460 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
T99 Reifen (LI 99) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1550 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
V00 Unterschiedliche Reifengrößen auf Vorder- und Hinterachse sind nicht zulässig für
Fahrzeugausführungen mit Allradantrieb (z.B. AWD, 4-Matic, Syncro, 4x4,...).
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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V20 Bei Verwendung verschiedener Reifengrößen an Vorder- und Hinterachse sind folgende
Reifenkombinationen, sofern die Reifengrößen in der Spalte "Reifen" aufgeführt sind, möglich:
Vorderachse Hinterachse
Nr. 1 225/35R20 255/30R20, 265/30R20
Nr. 2 235/30R20 265/25R20, 275/25R20, 285/25R20
Nr. 3 235/35R20 265/30R20
Nr. 4 235/45R20 255/40R20
Nr. 5 245/30R20 285/25R20, 295/25R20
Nr. 6 245/35R20 275/30R20, 285/30R20, 295/30R20
Nr. 7 245/40R20 275/35R20, 285/35R20
Nr. 8 245/45R20 275/40R20
Nr. 9 255/30R20 295/25R20, 305/25R20
Nr. 10 255/35R20 285/30R20, 295/30R20
Nr. 11 255/40R20 285/35R20, 295/35R20
Nr. 12 255/45R20 285/40R20
Nr. 13 265/30R20 305/25R20, 325/25R20
Nr. 14 265/35R20 295/30R20, 305/30R20
Nr. 15 265/40R20 295/35R20, 305/35R20
Nr. 16 265/45R20 295/40R20
Nr. 17 275/35R20 305/30R20
Nr. 18 275/40R20 315/35R20
Es sind nur Reifen eines Herstellers und achsweise eines Profiltyps zulässig, für die der Reifen- oder
Fahrzeughersteller die Eignung für das jeweilige Fahrzeug bestätigt. Die Auflagen und Hinweise
gelten achsweise. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
VS0 Bei Verwendung verschiedener Reifengrößen an Vorder- und Hinterachse sind folgende
Reifenkombinationen, sofern die Reifengrößen in der Spalte "Reifen" aufgeführt sind, möglich:
Vorderachse Hinterachse
Nr. 1 245/35R20 275/30R20
Nr. 2 255/35R20 275/35R20, 285/30R20
Es sind nur Reifen eines Herstellers und Profiltyps zulässig, für die der Reifen- oder
Fahrzeughersteller die Eignung für das jeweilige Fahrzeug bestätigt. Die Auflagen und Hinweise
gelten achsweise. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
X93 Sonderrad nicht zulässig für Fahrzeugausführungen mit Bremsscheibendurchmesser 390 mm
an Achse 1.
Y92 Aufgrund fehlender Freigängigkeit zur Bremsanlage sind die Sonderräder nicht zulässig an
Fahrzeugen mit Bremsscheibendurchmesser 342 mm an Achse 1.
Prüfort und Prüfdatum
Die Verwendungsprüfung fand am 23. Mai 2014 in Lambsheim statt.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
GUTACHTEN zur ABE Nr. 49751 nach §22 StVZO
Anlage 6 zum Gutachten Nr. 55801914 (1. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 9Jx20 H2 Typ MANAY 20
Hersteller ETA BETA s.p.a.
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Prüfergebnis
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder
unter Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.
Die in diesem Gutachten aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach der Umrüstung den
heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das Gutachten verliert seine Gültigkeit, wenn sich
entsprechende Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen
eintreten, die die Begutachtungspunkte beeinflussen.
Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 10 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum Januar 2014.
Der Technische Dienst Typprüfstelle Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH,
Am Grauen Stein, 51105 Köln ist mit seinem Ingenieurzentrum Technologiezentrum Typprüfstelle,
Lambsheim für die angewendeten Prüfverfahren vom Kraftfahrt-Bundesamt entsprechend EG-FGV für
das Typgenehmigungsverfahren des KBA unter der Nummer KBA-P 00010-96 benannt.
Lambsheim, 23. Mai 2014
Coen 00211944.DOC
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim