GUTACHTEN zur ABE Nr. 50064 nach §22 StVZO
Anlage 2 zum Prüfbericht Nr. 55105614 (3. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 6,5JX15H2 Typ OX07 6515
Hersteller Reifen Gundlach GmbH
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Auftraggeber Reifen Gundlach GmbH
Gewerbegebiet, Talstraße 1-3
56316 Raubach
QM-Nr.44100160890,TÜVNord
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
Modell OX07
Typ OX07 6515
Radgröße 6,5JX15H2
Zentrierart Mittenzentrierung
Aus- Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Einpress- Rad- Abrollumfang
führung Lochkreis- (mm)/ tiefe last (mm)
Mittenloch-ø (mm) (mm) (kg)
PC1 OX07 6515 PC1 / ohne Ring 4/108/65,1 27 675 2050
Kennzeichnungen
KBA-Nummer 50064
Herstellerzeichen OX-M
Radtyp und Ausführung OX07 6515 (s.o.)
Radgröße 6,5JX15H2
Einpresstiefe ET (s.o.)
Herstelldatum Monat und Jahr
Befestigungsmittel
Nr. Art der Befestigungsmittel Bund Anzugsmoment (Nm) Schaftlänge (mm) Artikel-Nr.
S01 Serien- wahlweise Flachbund 90 36,5 Serie ww.
Zubehörschraube M12x1,25 RG.S027
S02 Serien- wahlweise Flachbund 100 36,5 Serie ww.
Zubehörschraube M12x1,25 RG.S027
S03 Serien- wahlweise Flachbund 110 36,5 Serie ww.
Zubehörschraube M12x1,25 RG.S027
S04 Serien- wahlweise Flachbund 115 36,5 Serie ww.
Zubehörschraube M12x1,25 RG.S027
Prüfungen
Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
den im Verwendungsbereich aufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und
Handlingsprüfungen durchgeführt.
Verwendungsbereich
Hersteller Citroen
Opel
Peugeot
Spurverbreiterung innerhalb 2%
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 50064 nach §22 StVZO
Anlage 2 zum Prüfbericht Nr. 55105614 (3. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 6,5JX15H2 Typ OX07 6515
Hersteller Reifen Gundlach GmbH
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
Citroen Berlingo (III) 55-88 195/65R15 A33 R37 T91 A19 A99 S02
7*****, 7, B9 55-88 195/70R15 A33 R37 T92
e2*2001/116*0366*..; 55-88 195/70R15C A33 R35 R37
e2*2007/46*0002*..; 55-88 205/65R15 A90
N129
- incl. Facelift 2012
Citroen C4 (I) 65-103 195/65R15 A33 M+S A19 A99 B03
L***** 65-88 195/65R15 A33 B83 Cpe Lim
e2*2001/116*0302*.. 65-88 205/60R15 A12 S02
Citroen C4 (II) 68-96 195/65R15 A11 A19 A99 B03
N 68-96 205/60R15 A33 Flh S02
e2*2007/46*0040*..; 68-96 215/60R15 A12
e2*2007/46*0079*..
Citroen C4 Picasso 80,88,92 205/65R15 A33 A19 A60 A99
U*****, U 80,88,92 215/60R15 A30 B03 S02
e2*2001/116*0345*..; 80,88,92 225/60R15 A12
e2*2007/46*0061*..
Opel Corsa (F) 55-96 185/60R15 K2b A01 A12 A19
U 55-96 185/65R15 K2b A58 A99 Flh
e2*2007/46* 55-96 195/60R15 K2b K6i K6j KOV NoE Z15
0639*05-.. 55-96 205/55R15 K1a K1b K2b K4i K5d K6i K6r S04
Peugeot 1007 50-80 185/55R15 R37 A12 A19 A99
K***** 50-80 185/60R15 S02
e2*2001/116*0300*..
Peugeot 206 40-80 185/55R15 A01 Flh K1a Z14 A12 A19 A99
2*...* 65-100 185/55R15 Cbo Flh R37 Z15 B03 S02
e2*93/81,98/14,
2001/116*
0085, 0168-0174,
0212, 0237-0239,
0250, 0291, 0310,
0311, 0343*..
Peugeot 206 RC 130 195/55R15 A12 A19 A99
2*RFK* B03 Flh S02
e2*2001/116*0269*..
Peugeot 206 SW 44-80 185/55R15 K1b R37 A01 A12 A19
2*...* A99 Car S02
e2*98/14,2001/116*
0174, 0212, 0237-
0239, 0250, 0291,
0310, 0311, 0343*..
Peugeot 206+ 44 185/60R15 A01 G03 A12 A19 A99
2***** 44-55 185/55R15 Flh S01
e2*2001/116*0374*..; 50,54,55 185/60R15 R09
e2*2007/46*0109*..
Peugeot 207, 207SW 50-110 185/65R15 A39 M+S A19 A99 B03
W*****, W 50-110 195/60R15 A12 M+S B83 Car Flh
e2*2001/116*0340*.., 50-88 185/65R15 A39 S03
e2*2007/46*0072*.. 50-88 195/60R15 A12
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 50064 nach §22 StVZO
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Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 6,5JX15H2 Typ OX07 6515
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
ABE/EWG-Nr.
Peugeot 208 (II) 55-96 185/60R15 A94 A19 A58 A99
U 55-96 185/65R15 A94 Flh KOV NoE
e2*2007/46* 55-96 195/60R15 A01 A12 K2b Z15 S04
0639*03-.. 55-96 205/55R15 A01 A12 K1a K1b K2b K4i K5d K6i
- ohne GT-Line K6r
Peugeot 307 50-103 195/65R15 A13 M+S A19 A99 B83
3*...* 50-80 195/65R15 A13 Flh S02
e2*98/14,2001/116* 50-80 205/60R15 A12
0235,0242-245,0251,
0252,0287-0288,
0290,0299,0301,
0313,0333*..
Peugeot 307 50-103 195/65R15 A13 M+S A19 A99 B83
Break/SW 50-80 195/65R15 A13 Car S02
3*...* 50-80 205/60R15 A12
e2*98/14,2001/116*
0235,0242-245,0251,
0252,0287-288,0299,
0301,0313,0333*..
Peugeot 307 CC 80-103 195/65R15 A13 M+S A19 A99 B83
3*...* Cbo S02
e2*98/14,2001/116*
0235,0243-244,0290,
0313*..
- Cabrio/Coupé
Peugeot 308 66-120 195/65R15 A13 A19 A99 B03
4*****, 4 66-120 205/60R15 A13 B83 Flh S02
e2*2001/116*0362*.., 66-120 215/60R15 A12
e2*2007/46*0101*..
- Fließheck
incl. Facelift 2011
Peugeot 308 66-120 195/65R15 A13 A19 A99 B03
Break/SW 66-120 205/60R15 A13 B83 Car S02
4*****, 4 66-120 215/60R15 A12
e2*2001/116*0362*..,
e2*2007/46*0101*..
incl. Facelift 2011
Peugeot Partner (III) 55-88 195/65R15 A33 R37 T91 A19 A99 S02
7*****, 7, B9 55-88 195/70R15 A33 R37 T92
e2*2001/116*0365*..; 55-88 195/70R15C A33 R35 R37
e2*2007/46*0001*..; 55-88 205/65R15 A90
N128
- incl. Facelift 2012
Allgemeine Hinweise
Im Fahrzeug vorgeschriebene Fahrzeugsysteme, z. B. Reifendruckkontrollsysteme, müssen nach
Anbau der Räder funktionsfähig bleiben.
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GUTACHTEN zur ABE Nr. 50064 nach §22 StVZO
Anlage 2 zum Prüfbericht Nr. 55105614 (3. Ausfertigung)
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 6,5JX15H2 Typ OX07 6515
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Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den
Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist,
so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief,
Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist
dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur
Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.
Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche (mit Ausnahme der M+S-Profile) und
Tragfähigkeiten der zu verwendenden Reifen sind den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugbrief und -schein,
Zulassungsbescheinigung I) zu entnehmen. Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der
Fahrzeughöchstgeschwindigkeit sind zu berücksichtigen.
Fahrzeughöchst- Tragfähigkeit (%)
geschwindigkeit Geschwindigkeitssymbol (GSY)
V W Y
210 km/h 100% 100% 100%
220 km/h 97% 100% 100%
230 km/h 94% 100% 100%
240 km/h 91% 100% 100%
250 km/h - 95% 100%
260 km/h - 90% 100%
270 km/h - 85% 100%
280 km/h - - 95%
290 km/h - - 90%
300 km/h - - 85%
Ferner sind nur Reifen einer Bauart und achsweise eines Reifentyps zulässig. Bei Verwendung
unterschiedlicher Reifentypen auf Vorder- und Hinterachse sind die Hinweise des Fahrzeug- und /
oder Reifenherstellers zu beachten.
Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden Auflage
aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.
Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht länger als
erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet werden. Bei
Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw. gleichem
Abrollumfang verwendet werden.
Die Bezieher der Räder sind darauf hinzuweisen, dass der vom Reifenhersteller vorgeschriebene
Reifenfülldruck zu beachten ist.
Spezielle Auflagen und Hinweise
A01 Nach Durchführung der Technischen Änderung ist das Fahrzeug unter Vorlage der
vorliegenden ABE unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den
Kraftfahrzeugverkehr oder einem Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation nach Nummer 4 der
Anlage VIIIb zur StVZO zur Durchführung und Bestätigung der in der ABE vorgeschriebenen
Änderungsabnahme vorzuführen.
A11 Es dürfen nur feingliedrige bzw. die lt. Betriebsanleitung/Handbuch vorgeschriebenen
Schneeketten an den laut Betriebsanleitung/Handbuch dafür vorgesehenen Achsen verwendet
werden.
A12 Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.
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A13 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten, die nicht mehr als 15 mm einschließlich
Kettenschloss auftragen, an der Vorderachse verwendet werden.
A19 Es sind nur schlauchlose Reifen zulässig. Werden keine Ventile mit TPMS-Sensoren
verwendet, sind Gummiventile oder Metallschraubventile mit Befestigung von außen, die den Normen
DIN, E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen, zulässig. Werden Ventile mit TPMS-Sensor
verwendet, so sind die Hinweise und Vorgaben der Hersteller zu beachten. Die Ventile und Sensoren
müssen für den vorgeschriebenen Luftdruck und die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit geeignet
sein. Die Ventile dürfen nicht über den Felgenrand hinausragen.
A30 Die Verwendung von Schneeketten wurde nicht geprüft.
A33 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten, die nicht mehr als 12 mm einschließlich
Kettenschloss auftragen, an der Vorderachse verwendet werden.
A39 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten, die nicht mehr als 11 mm einschließlich
Kettenschloss auftragen, an der Vorderachse verwendet werden.
A58 Rad-Reifen-Kombination(en) nicht zulässig an Fahrzeugen mit Allradantrieb.
A60 Auch zulässig für Fahrzeugausführungen mit verlängerter Karosserie.
A90 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten, die nicht mehr als 9 mm einschließlich
Kettenschloss auftragen, an den laut Betriebsanleitung dafür vorgesehenen Achsen verwendet
werden.
A94 Es dürfen nur feingliedrige Schneeketten, die nicht mehr als 7 mm einschließlich
Kettenschloss auftragen, an den laut Betriebsanleitung dafür vorgesehenen Achsen verwendet
werden.
A99 Zum Auswuchten der Räder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte im Felgenbett
angebracht werden. Bei der Auswahl und Anbringung der Klebegewichte ist auf einen Mindestabstand
von 2 mm zum Bremssattel zu achten.
B03 Die Zulässigkeit der Sonderräder ist nicht geprüft für Fahrzeuge, die serienmäßig
ausschließlich mit größeren und/oder breiteren Serienrädern für Sommerbereifung (nicht M+S Reifen)
ausgerüstet sind (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-Papier oder
Bedienungsanleitung).
B83 Sonderrad nur zulässig an Fahrzeugausführungen mit Bremsscheibendurchmesser max. 283
mm an Achse 1.
Car Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Kombilimousine (Avant, Break, Caravan, Kombi, Station-Wagon, Tourer, Turnier, Touring,..).
Cbo Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Cabrio-Limousine, Roadster.
Cpe Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Coupé.
Flh Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Schräghecklimousine (Fließheck, 3-türig und 5-türig).
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G03 Weicht der Abrollumfang dieser Reifengröße von den Abrollumfängen der serienmäßigen
Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-Papier oder
Bedienungsanleitung) ab, ist der Nachweis zu erbringen, dass die Anzeige des
Geschwindigkeitsmessers und Wegstreckenzählers innerhalb der Toleranzen (75/443/EWG, ECE-
R39, § 57 StVZO) liegt. Wird die Anzeige angeglichen, sind die in den Fahrzeugpapieren (u. a.
Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) eingetragenen Reifengrößen zu
überprüfen.
K1a Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K1b Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen des Kotflügels oder durch Anbau von
dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte herzustellen. Die gesamte
Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes
des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt
sein.
K2b Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04-fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
genannten Bereich abgedeckt sein.
K4i An Achse 2 ist die Radhausinnenverkleidung an der Radhausausschnittkante auszuschneiden
bzw. um 5 mm zu kürzen und anschließend dauerhaft neu zu befestigen.
K5d An Achse 1 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 200 mm vor bis 200 mm hinter
Radmitte vollständig umzulegen.
K6i An Achse 2 sind die in das Radhaus ragenden Kanten der Heckschürze auf einer Länge von
100 mm bis auf die Innenkontur des umgelegten Radlaufes folgend zu kürzen.
K6j An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten am Übergang zur Heckschürze vollständig
umzulegen.
K6r An Achse 2 sind die Radhausausschnittkanten im Bereich 300mm vor bis 200mm nach
Radmitte vollständig umzulegen.
KOV Betrifft nur Fahrzeugvarianten ohne serienmäßige Kunststoffverbreiterungen bzw. ohne
zusätzliche Kotflügelverbreiterungen (Radlaufleisten).
Lim Die Rad-/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform
Limousine.
M+S Diese Reifengröße ist nur zulässig als M+S-Bereifung.
NoE Nicht für "reines" Elektrofahrzeug bzw. Fahrzeugausführungen mit Elektroantrieb.
R09 Diese Reifengröße ist nur zulässig, wenn sie bereits als Serienbereifung freigegeben ist
(Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier).
R35 Bei dieser Serien-Reifengröße sind die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers zu beachten
(u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-Papier oder Bedienungsanleitung).
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R37 Diese Reifengröße ist nicht geprüft für Fahrzeuge, die serienmäßig ausschließlich mit
größeren und/oder breiteren Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-
Papier oder Bedienungsanleitung) ausgerüstet sind.
S01 Zur Befestigung der Sonderräder sind entweder die vom Fahrzeughersteller, für Leichtmetall-
räder vorgesehenen, serienmäßigen Befestigungsmittel oder wahlweise die Befestigungsmittel des
Sonderradherstellers, zu verwenden (siehe Seite 1, Nr. S01).
S02 Zur Befestigung der Sonderräder sind entweder die vom Fahrzeughersteller, für Leichtmetall-
räder vorgesehenen, serienmäßigen Befestigungsmittel oder wahlweise die Befestigungsmittel des
Sonderradherstellers, zu verwenden (siehe Seite 1, Nr. S02).
S03 Zur Befestigung der Sonderräder sind entweder die vom Fahrzeughersteller, für Leichtmetall-
räder vorgesehenen, serienmäßigen Befestigungsmittel oder wahlweise die Befestigungsmittel des
Sonderradherstellers, zu verwenden (siehe Seite 1, Nr. S03).
S04 Zur Befestigung der Sonderräder sind entweder die vom Fahrzeughersteller, für Leichtmetall-
räder vorgesehenen, serienmäßigen Befestigungsmittel oder wahlweise die Befestigungsmittel des
Sonderradherstellers, zu verwenden (siehe Seite 1, Nr. S04).
T91 Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
T92 Reifen (LI 92) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1260 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten
Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu
berücksichtigen.
Z14 Diese Rad-Reifen-Kombinationen sind zulässig bei Fahrzeugen mit 14-Zoll-Serien-
Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-Papier oder
Bedienungsanleitung).
Z15 Diese Rad-Reifen-Kombinationen sind zulässig bei Fahrzeugen mit 15-Zoll-Serien-
Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-Papier oder
Bedienungsanleitung).
Prüfort und Prüfdatum
Die Verwendungsprüfung fand am 30. November 2020 in Lambsheim statt.
Prüfergebnis
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder
unter Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.
Die in diesem Gutachten aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach der Umrüstung den
heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das Gutachten verliert seine Gültigkeit, wenn sich
entsprechende Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen
eintreten, die die Begutachtungspunkte beeinflussen.
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Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 6,5JX15H2 Typ OX07 6515
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Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 8 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum Oktober 2014.
Der Technische Dienst Typprüfstelle Fahrzeuge/Fahrzeugteile der TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH,
Am Grauen Stein, 51105 Köln ist mit seinem Ingenieurzentrum Technologiezentrum Typprüfstelle,
Lambsheim für die angewendeten Prüfverfahren vom Kraftfahrt-Bundesamt entsprechend EG-FGV für
das Typgenehmigungsverfahren des KBA unter der Nummer KBA-P 00010-96 benannt.
Lambsheim, 30. November 2020
Laux 00356495.DOC
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