TEILEGUTACHTEN nach §19(3) StVZO
Nummer 11-0177-A14-V01
TGA-Art 13.1
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8,5Jx19H2 Typ W5-985
Fertiger/Zulieferer Rimstock plc.
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Hersteller Rimstock plc.
FO
Church Lane
IN
West Bromwich B71 1BY
B
QM-Nr.:49020340807
A
R
O
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad
V
Modell JADE R
R
Typ W5-985
U
Z
Radgröße 8,5Jx19H2
N
Zentrierart Mittenzentrierung
IO
S
Aus- Kennzeichnung Rad/ Zentrierring Lochzahl/ Einpress- Rad- Abrollumfang
R
E
führung Lochkreis- (mm)/ tiefe last (mm)
V
Mittenloch-ø (mm) (kg)
E
S
(mm)
LE
455108 W5-985/SR137 Ø73.1 Ø65.1 5/108/65,1 25* 725 2135
E
*mit 20 mm Distanzscheibe
IN
Kennz. SCC 121825
E
-R
Kennzeichnungen
19
Herstellerzeichen RIM
Radtyp und Ausführung W5-985
§
H
Radgröße 8,5Jx19H2
C
Einpresstiefe ET 45
A
Herkunftsmerkmal England
N
Herstelldatum Woche und Jahr
G
N
U
Befestigungsmittel
G
A
R
Nr. Art der Befestigungsmittel Bund Anzugsmoment (Nm) Schaftlänge (mm)
T
IN
S01 Schraube M12x1,25 Kegel 60° 100 50
E
R
Prüfungen
U
Z
T
Das Gutachten über die Sonderradprüfungen wurde von der Prüflabor Süd GmbH unter der
H
Gutachten Nr. 2010-FG-PSA-0025-A00-V00 ausgestellt.
IC
-N
Entsprechend den Kriterien des VdTÜV Merkblattes 751 (in der jeweils gültigen Fassung) wurden an
IG
den im Verwendungsbereich aufgeführten Fahrzeugen Anbau-, Freigängigkeits- und
LT
Handlingsprüfungen durchgeführt.
Ü
G
Verwendungsbereich
N
U
Hersteller Citroen
T
N
Peugeot
E
M
Spurverbreiterung innerhalb 2%
U
K
O
D
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
TEILEGUTACHTEN nach §19(3) StVZO
Nummer 11-0177-A14-V01
TGA-Art 13.1
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8,5Jx19H2 Typ W5-985
Fertiger/Zulieferer Rimstock plc.
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Handelsbezeichnung kW-Bereich Reifen Reifenbezogene Auflagen und Auflagen und
FO
Fahrzeug-Typ Hinweise Hinweise
IN
ABE/EWG-Nr.
B
Citroen C5 80-177 235/40R19 K2b R37 T92 T96 A02 A04 A05
A
R*****, R 80-177 245/40R19 K1a K2b K56 T94 T98 A06 A08 A09
R
O
e2*2001/116*0360*...; 80-177 255/35R19 K1a K2b K56 T92 T96 A12 A14 A16
V
e2*2007/46*0065*.. A18 Car Lim
R
RDK S01
U
Z
Citroen C6 120-155 225/45R19 R37 A02 A04 A05
N
T***** 120-155 235/40R19 K1a R37 T96 A06 A08 A09
IO
e2*2001/116*0320*.. 120-177 245/40R19 K1a T94 T98 A12 A14 A16
S
R
120-177 255/35R19 K1c T96 A18 Lim NBF
E
120-177 255/40R19 K1c RDK V19 S01
V
E
Peugeot RCZ 115-147 235/35R19 T87 T91 A02 A04 A05
S
LE
4J 115-147 235/40R19 A06 A08 A09
e2*2007/46*0036*.. 115-147 245/35R19 A12 A14 A16
E
IN
A18 A58 Cpe
RDK S01
E
-R
Auflagen und Hinweise
19
§
A02 Der vorschriftsmäßige Zustand des Fahrzeugs ist durch einen amtlich anerkannten
H
Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einen
C
A
Kraftfahrzeugsachverständigen oder einen Angestellten nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO
N
auf einem Nachweis entsprechend dem im Beispielkatalog zum §19 StVZO veröffentlichten Muster
G
bescheinigen zu lassen.
N
U
G
A04 Die mindestens erforderlichen Geschwindigkeitsbereiche und Tragfähigkeiten der zu
A
verwendenden Reifen, mit Ausnahme der M+S-Profile, sind den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugbrief
R
T
und -schein, Zulassungsbescheinigung I) zu entnehmen. Ferner sind nur Reifen eines
IN
Reifenherstellers und achsweise eines Profiltyps zulässig. Bei Verwendung unterschiedlicher
E
Profiltypen auf Vorder- und Hinterachse ist die Eignung für das jeweilige Fahrzeug durch den Reifen-
R
U
oder Fahrzeughersteller zu bestätigen. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
Z
T
A05 Das Fahrwerk und die Bremsaggregate müssen, mit Ausnahme der in der entsprechenden
H
IC
Auflage aufgeführten Umrüstmaßnahmen, dem Serienstand entsprechen. Die Zulässigkeit weiterer
-N
Veränderungen ist gesondert zu beurteilen.
IG
A06 Die Mindesteinschraubtiefen der Radschrauben bzw. Muttern betragen (sofern serienmäßig
LT
nicht unterschritten) 6,5 Umdrehungen für M12x1,5; 7,5 Umdrehungen für M12x1,25 und M14x1,5; 8
Ü
Umdrehungen für Gewinde 1/2" UNF bzw. 9 Umdrehungen für M14x1,25.
G
N
U
A08 Wird das serienmäßige Ersatzrad verwendet, soll mit mäßiger Geschwindigkeit und nicht
T
länger als erforderlich gefahren werden. Es müssen die serienmäßigen Befestigungsteile verwendet
N
werden. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb darf nur ein Ersatzrad mit gleicher Reifengröße bzw.
E
M
gleichem Abrollumfang verwendet werden.
U
K
A09 Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, daß der vom Reifenhersteller
O
D
vorgeschriebene Reifenfülldruck zu beachten ist.
A12 Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig.
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Nummer 11-0177-A14-V01
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A14 Zum Auswuchten der Sonderräder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte
FO
unterhalb der Felgenschulter oder des Tiefbettes angebracht werden. Bei Anbringung der
IN
Klebegewichte im Felgenbett ist auf einen Mindestabstand von 2 mm zum Bremssattel zu achten.
B
A
A16 Zum Auswuchten der Sonderräder dürfen an der Felgeninnenseite nur Klebegewichte
R
O
unterhalb der Felgenschulter angebracht werden. Bei der Auswahl und Anbringung der Klebegewichte
V
ist auf einen Mindestabstand von 2 mm zum Bremssattel zu achten.
R
U
Z
A18 Es sind nur schlauchlose Reifen und Metallschraubventile mit Befestigung von außen
N
zulässig, die den Normen DIN, E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen. Die Ventile dürfen nicht
IO
über den Felgenrand hinausragen.
S
R
E
A58 Rad-Reifen-Kombination(en) nicht zulässig an Fahrzeugen mit Allradantrieb.
V
E
S
Car Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart
LE
Kombilimousine (Avant, Break, Caravan, Kombi, Station-Wagon, Tourer, Turnier, Touring,..).
E
IN
Cpe Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Coupé.
E
-R
K1a Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
19
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 30° vor Radmitte
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
§
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
H
C
genannten Bereich abgedeckt sein.
A
N
K1c Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder
G
N
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte
U
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
G
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
A
R
genannten Bereich abgedeckt sein.
T
IN
K2b Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder
E
R
durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte
U
herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal
Z
möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben
T
H
genannten Bereich abgedeckt sein.
IC
-N
K56 Durch Nacharbeit der Heckschürze am Übergang zum Radhausausschnitt ist eine
ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.
IG
LT
Lim Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Aufbauart Limousine.
Ü
G
N
NBF Das Sonderrad ist nicht zulässig für gepanzerte bzw. beschussgeschützte
U
Fahrzeugausführungen.
T
N
E
R37 Diese Reifengröße ist nicht geprüft für Fahrzeuge, die serienmäßig ausschließlich mit
M
größeren und/oder breiteren Reifengrößen (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I, COC-
U
Papier oder Bedienungsanleitung) ausgerüstet sind.
K
O
D
RDK Die Bezieher der Sonderräder sind darauf hinzuweisen, daß, wenn vorhanden, das serien-
mäßige RDK- bzw. RDC-System (Elektronisches Reifendruck-Kontrollsystem) in Verbindung mit den
Sonderrädern ggf. nicht mehr funktionsfähig ist. Dieses System ist dann durch einen Fach-Händler zu
deaktivieren oder durch ein geeignetes Reifendruck-Kontrollsystem, wenn möglich, zu ersetzen.
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TEILEGUTACHTEN nach §19(3) StVZO
Nummer 11-0177-A14-V01
TGA-Art 13.1
Prüfgegenstand PKW-Sonderrad 8,5Jx19H2 Typ W5-985
Fertiger/Zulieferer Rimstock plc.
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S01 Zur Befestigung der Sonderräder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S01
FO
(siehe Seite 1) verwendet werden.
IN
B
T87 Reifen (LI 87) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1090 kg (Fzg.-Schein, Ziff.
A
16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
R
O
V
T91 Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
R
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
U
Z
N
T92 Reifen (LI 92) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1260 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
IO
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
S
R
E
T94 Reifen (LI 94) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1340 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
V
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
E
S
LE
T96 Reifen (LI 96) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1420 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
E
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
IN
E
T98 Reifen (LI 98) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1500 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16
-R
bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8).
19
V19 Bei Verwendung verschiedener Reifengrößen an Vorder- und Hinterachse sind folgende
§
Reifenkombinationen, sofern die Reifengrößen in der Spalte "Reifen" aufgeführt sind, möglich:
H
C
A
Vorderachse Hinterachse
N
G
N
Nr. 1 225/35R19 245/30R19, 255/30R19, 265/30R19, 305/25R19
U
Nr. 2 225/40R19 255/35R19
G
Nr. 3 225/45R19 245/40R19
A
R
Nr. 4 235/35R19 255/30R19, 265/30R19, 275/30R19, 315/25R19
T
IN
Nr. 5 235/40R19 265/35R19, 275/35R19
Nr. 6 235/45R19 255/40R19
E
R
Nr. 7 235/50R19 255/45R19
U
Nr. 8 245/30R19 305/25R19
Z
Nr. 9 245/35R19 265/30R19, 275/30R19, 285/30R19
T
H
Nr. 10 245/40R19 275/35R19, 285/35R19
IC
Nr. 11 245/45R19 275/40R19
-N
Nr. 12 255/30R19 305/25R19
Nr. 13 255/35R19 285/30R19, 295/30R19, 305/30R19
IG
Nr. 14 255/40R19 285/35R19, 295/35R19
LT
Nr. 15 255/45R19 285/40R19
Ü
Nr. 16 255/50R19 285/45R19, 295/45R19
G
N
Nr. 17 265/30R19 305/25R19, 315/25R19
U
Nr. 18 265/35R19 295/30R19, 305/30R19
T
Nr. 19 265/40R19 295/35R19
N
E
Nr. 20 265/50R19 295/45R19
M
Nr. 21 275/30R19 315/25R19
U
K
O
Es sind nur Reifen eines Herstellers und achsweise eines Profiltyps zulässig, für die der Reifen- oder
D
Fahrzeughersteller die Eignung für das jeweilige Fahrzeug bestätigt. Die Auflagen und Hinweise
gelten achsweise. Diese Bestätigung ist vom Führer des Fahrzeugs mitzuführen.
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim
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Prüfort und Prüfdatum
FO
IN
Die Festigkeitsprüfung des Sonderradtyps wurde in Bad Bramstedt im Juni 2010 durchgeführt. Die
B
Verwendungsprüfung fand am 26. März 2012 in Lambsheim statt.
A
R
O
Prüfergebnis
V
R
Aufgrund der durchgeführten Prüfungen bestehen keine technischen Bedenken o.g. Sonderräder
U
Z
unter Beachtung der Auflagen und Hinweise zu verwenden.
N
IO
Die in diesem Gutachten aufgeführten Fahrzeugtypen entsprechen auch nach der Umrüstung den
S
heute gültigen Vorschriften der StVZO. Das Gutachten verliert seine Gültigkeit, wenn sich
R
E
entsprechende Bauvorschriften der StVZO ändern oder an den Kraftfahrzeugen Änderungen
V
eintreten, die die Begutachtungspunkte beeinflussen.
E
S
LE
Das Gutachten umfasst Blatt 1 bis 5 und gilt für Sonderräder ab Herstellungsdatum Juni 2010.
E
IN
Das Technologiezentrum Typprüfstelle der TÜV Pfalz Verkehrswesen GmbH ist als Technischer
E
Dienst entsprechend EG-FGV für das Typgenehmigungsverfahren des Kraftfahrt-Bundesamtes unter
-R
der Registrier-Nr. KBA-P 00010-96 anerkannt.
19
Lambsheim, 26. März 2012
§
H
C
A
N
G
N
U
G
A
R
T
IN
Tufan
E
00178474.DOC
R
U
Z
T
H
IC
-N
IG
LT
Ü
G
N
U
T
N
E
M
U
K
O
D
Technologiezentrum Typprüfstelle Lambsheim - Königsberger Straße 20d - D-67245 Lambsheim